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Fußball: SG Eiterfeld peilt die Verbandsliga an

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Hatten bislang viel Grund zur Freude: die Eiterfelder (von links) Julian Busold, Mannschaftskapitän Kevin Kurz und Ali Dogru.
Hatten bislang viel Grund zur Freude: die Eiterfelder (von links) Julian Busold, Mannschaftskapitän Kevin Kurz und Ali Dogru. © Friedhelm Eyert

Die Fußball-Gruppenliga erwacht nach mehr als vier Monaten Wettkampfpause aus dem Winterschlaf. An diesem Wochenende beginnen die Play-offs. Wir blicken auf Tabellenführer SG Eiterfeld, ESV Hönebach und die SG Aulatal.

Eiterfeld – Vor dem ersten Spiel der Aufstiegsrunde am Sonntag (15.30 Uhr) gegen Freiensteinau haben wir mit Kevin Kurz (27), dem Mannschaftskapitän der SG Eiterfeld/Leimbach, gesprochen.

Viereinhalb Monate liegt das letzte Punktspiel zurück. Wie groß ist die Lust auf Fußball, Kevin?

Sehr groß. Wir hatten Anfang November unser letztes Punktspiel in Bronnzell und sind heiß auf Sonntag.

Wie hart waren die sieben Wochen Vorbereitung auf die Rückrunde?

Eine Vorbereitung muss hart sein. Aber es war schon okay. Unser Trainer legt viel Wert auf Fitness. Aber wir konnten nach dem Training schon noch immer alle ins Auto einsteigen (lacht).

Ihre Mannschaft ist ungeschlagen durch die Vorrunde marschiert. Wer soll Eiterfeld auf dem Weg in die Verbandsliga eigentlich stoppen?

Wir sollten auf dem Teppich bleiben. Wir haben zum Beispiel ein Vorbereitungsspiel gegen Bebra 1:2 verloren. Aber ganz klar: Wenn wir unsere Hausaufgaben machen und unser Potenzial abrufen, sind wir sehr schwer zu schlagen. Ich denke Schlüchtern und Großenlüder sind die stärksten Gegner.

Was ist das große Plus der SG Eiterfeld/Leimbach?

Es gibt keine Mannschaft in der Liga, die fitter ist als wir. Die wenigen Gegentore beweisen, dass wir ein sehr gutes Defensivverhalten haben. Unsere mannschaftliche Geschlossenheit zeichnet uns aus. Und wir sind eine homogene Truppe ohne Wichtigtuer oder Spinner.

Was muss in der Aufstiegsrunde noch verbessert werden?

Die Chancenauswertung müssen wir definitiv verbessern. Wir spielen zwar viele Chancen heraus, aber sind im Abschluss nicht cool genug.

Welche Rolle kommt Trainer Ante Markesic zu? Er soll ja einiges von seinen Spielern verlangen...

Das ist so. Ante ist ein Perfektionist. Er fordert viel, das macht es manchmal ein bisschen anstrengend. Aber er macht jeden Spieler besser. Ante ist mit Abstand der beste Trainer weit und breit.

Wie muss man sich Kevin Kurz als Teamkapitän vorstellen?

Ich will immer vorangehen – auch neben dem Platz. Ich habe immer ein offenes Ohr, insbesondere für die jüngeren Spieler. Ich motiviere positiv, aber ich kann auch deutliche Worte sagen, wenn es nötig wird. Aber eines ist klar: Es ist keine One-Man-Show bei uns.

Rund um die SG Eiterfeld/Leimbach hat sich in der Vergangenheit einiges getan. Die Infrastruktur stimmt, oder?

Das kann man nicht anders sagen. Im Umfeld wird sehr viel für uns Spieler gemacht, damit wir uns wohlfühlen. Es gibt nur wenige bessere Sportanlagen in der Region. Unser Kunstrasen ist super.

Also gehört Eiterfeld in die Verbandsliga ...

Das ist leicht gesagt. Klar, wir wollen aufsteigen und sind selbstbewusst. Aber wir müssen auf der Hut sein und haben jetzt acht Endspiele.

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