Trainer des A-Ligisten Schenklengsfeld setzt auf Weiterbildung

Martin Stein lebt den Fußball

Ex-Fußballprofi  Erik Meijer (links) und der Sorgaer Trainer Martin Stein.
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Drückten gemeinsam die Schulbank: Ex-Fußballprofi und aktueller Sky-Experte Erik Meijer (links) und der Sorgaer Martin Stein. Die beiden Trainer erhielten nach einem Lehrgang an der Sportschule Kaiserau die Junioren-Elite-Lizenz.

Wenn sich jemand mit Leib und Seele dem Fußballsport verschrieben hat und dieses „Hobby“ regelrecht lebt, dann ist das der 45 Jahre alte Martin Stein aus Sorga.

Bad Hersfeld - Aktuell trainiert er den Fußball A-Ligisten SG Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain – und das durchaus erfolgreich. Aktuell rangieren seine Jungs ungeschlagen an der Tabellenspitze. Und daran hat Stein mit seinen taktischen Vorgaben sicher einen großen Anteil.

Jüngst absolvierte er an der westfälischen Sportschule Kaiserau einen achtwöchigen Lehrgang mit sich anschließenden Prüfungen, die sich über zehn Tage erstreckten.

Dadurch hat Stützpunkttrainer Martin Stein jetzt auch die sogenannte Junior-Elite-Lizenz in der Tasche. Zusammen mit Martin Stein drückte dabei auch der ehemalige Bundesligaprofi und aktuelle Sky-Experte Erik Meijer die harte Schulbank.

Besonders imponiert hat Stein während des Lehrgangs allerdings ein Vortrag des aktuellen Trainers von Schalke 04, Manuel Baum, zum Thema Gegenpressing mit anschließenden praktischen Übungen. „Den halte ich für einen richtig fähigen Trainer. Das hat er auch als Trainer der U 20 und U 18 Junioren schon unter Beweis gestellt“, findet Stein.

Dass es für Baum derzeit als Trainer von S04 nicht so richtig gut laufe, dafür könne dieser überhaupt nichts. „Die Namen der Schalker Spieler klingen schon sehr gut, doch die Truppe ist derzeit so verunsichert, dass sie gerade einmal Kreisklassen-Niveau auf den Rasen bringt. Bei denen stimmt aktuell überhaupt nichts“, nimmt Stein seinen berühmteren Trainerkollegen aus der Schusslinie.

Und Stein weiß, wovon er spricht, wenn er über verunsicherte Kicker redet. Denn bis zu seiner Sportinvalidität mit 26 Jahren hütete er in der Fußball-Oberliga den Kasten des SV Asbach. Doch nach mehreren Bänderabrissen in der Schulter war für ihn die Zeit als Fußballtorwart vorüber.

„Ich habe dann noch fünf oder sechs Jahre für Sorga in der A-Liga als Feldspieler gekickt, für mehr hat mein Talent außerhalb des Kastens aber nicht gelangt“, scherzt Stein, der nun als Trainer einen richtig guten Job macht und sich immer wieder akribisch fortbildet. Ganz so, wie es sich für einer positiv Fußballverrückten gehört.

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