1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport

Winter-Paralympics: Brenzel/Ristau bislang ohne Medaille

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Paula Brenzel (vorn) und Noemi Ristau fahren bei den Paralympics in Peking derzeit um Medaillen.
Paula Brenzel (vorn) und Noemi Ristau fahren bei den Paralympics in Peking derzeit um Medaillen. © Ralf Kuckuck

In den ersten drei Anläufen hat es nicht geklappt – noch aber bieten sich Paula Brenzel aus Schenklengsfeld als Guide und ihrer sehbehinderten Partnerin Noemi Ristau bei den Paralympics in Peking zwei Chancen auf eine Medaille.

Peking/Schenklengsfeld - Am Freitag und Sonntag folgen Riesenslalom und Slalom, ehe am Montag der Heimflug ansteht. Groß war die Enttäuschung bei Brenzel/Ristau am heutigen Montag, nachdem sie in der Super-Kombi disqualifiziert worden waren. „Noemi hat im letzten Tor des Super G einen Fehler gemacht, sodass die beiden dann im Slalom gar nicht mehr an den Start gehen konnten“, berichtet Mutter Antje Brenzel, die in ständigem Kontakt mit ihrer 22-jährigen Tochter steht. In der Super-Kombi hatten sich Brenzel/Ristau die größten Medaillenchancen ausgerechnet.

Im ersten Rennen – der Abfahrt – waren die beiden ebenfalls ausgeschieden. Schon früh verpasste Ristau auf der eisigen Piste eines der Tore. „Bei diesen Pistenverhältnissen ist es für die sehbehinderten Athleten in den Speed-Disziplinen schon eine sehr große Überwindung, die Strecke hinunterzufahren“, berichtet Antje Brenzel. Insbesondere die Speed-Wettbewerbe seien aufgrund von Ristaus Kreuzbandriss im September 2021 zu früh gekommen. „Dafür hat die Vorbereitungszeit einfach nicht ausgereicht“, meint Antje Brenzel. Im Super G reichte es zu Rang fünf.

Von olympischem Flair sei in Peking nur wenig zu spüren, wenngleich das olympische Dorf mit - unter anderem - einem Elektronik-Geschäft, Friseur oder Fast-Food-Restaurants ganz nett sei, habe Paula Brenzel berichtet. Alle Chinesen seien sehr nett – aber es sei eben auch alles streng durchorganisiert und man hielte sich vorwiegend in seiner „Team-Bubble“ auf. Und natürlich stehe täglich ein PCR-Test auf dem Plan.

TV-Hinweis: ARD und ZDF wechseln sich bei der täglichen Übertragung (9 bis 12 Uhr) aus Peking ab. Im Livestream der beiden Sender kann man die Wettbewerbe online verfolgen.

Auch interessant

Kommentare