Kreisoberliga: Rotensee/Wipp/Schenklengsfeld erwartet in der Kreisoberliga Hohe Luft

Meister trifft auf Absteiger

Schenklengsfeld. SG Rotensee/Wippershain/Schenklengsfeld gegen den FSV Hohe Luft. Oder: Der Meister der Fußball-Kreisoberliga aus der letzten Saison gegen den ehemaligen Gruppenligisten – diese Konstellation erwartet die Zuschauer am Sonntag auf dem Schenklengsfelder Sportplatz. Beginn: 15 Uhr.

Es ist eine Partie, die viel Spannung in sich birgt. Hier der Meister, der sich in der letzten Saison in der Kreisliga A gegen die starke Konkurrenz von der SG Mühlbach/Raboldshausen sowie der SG Sorga Kathus durchsetzte, dort der Absteiger aus der Gruppenliga, der in den letzten Spielen der Serie noch einmal arg gerupft wurde, weil der Fokus vornehmlich auf den zweiten Mannschaften lag und dort Spieler eingesetzt wurden.

Rotensee/Wipp/Schenk

Beim Aufsteiger ist vor dem ersten Spieltag nicht viel von großem Optimismus zu verspüren. Zwar verlief die Vorbereitung ordentlich und auch die Testspielergebnisse waren zufriedenstellend – unter anderem wurde der A-Ligameister Zweiter beim Soisbergpokalturnier hinter dem Sieger Hohenroda – doch vor dem Auftakt gibt es einige urlaubsbedingt Ausfälle und angeschlagene Spieler.

Dazu zählen unter anderem Felix Nothbaum, Pascal Macierzynski, René Sabrowski und Michael Schäfer. Im Urlaub befinden sich Simon Kraft sowie Alexander Pitton. Erst am Spieltag stoßen die Urlauber Strehl, Faßbender und Willhardt wieder zur Mannschaft. „Unter diesen Bedingungen wollen wir kleine Brötchen backen“, sagt Schenklengsfelds Abteilungsleiter Hans-Jürgen Mannel, der weiß, dass ihn ein starker Gegner erwartet: „Eigentlich wollten wir anders in die Serie gehen als mit solch großen personellen Problemen. Ich bin gespannt, wie diese Partie verläuft. Schließlich wollen wir uns auch in der Liga halten.“

FSV Hohe Luft

Auch Klaus Hentschel fühlt sich nicht wohl, wenn er an das Auftaktspiel am Sonntag in Schenklengsfeld denkt. „Eine andere Aufgabe wäre mir viel lieber gewesen“, meint der neue Trainer des FSV Hohe Luft vor seinem Wiedereinstieg ins Trainergeschäft. Er weiß, dass Aufsteiger zum Auftakt immer eine große Euphorie mitbringen.

„Da kann man schnell unter die Räder kommen, zumal mir auch noch zwei, drei Spieler wegen Urlaubs und Verletzungen fehlen.“ Hentschel fährt nach Schenklengsfeld, um dort nicht zu verlieren. Überhaupt kann der Coach die Klasse sehr schlecht einschätzen: „In dieser Serie kann glaub ich jeder jeden schlagen.“

Von Hartmut Wenzel

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