Leichtathletik

Merle Homeiers Silber nach Neele Eckhardts Gold

Da fliegt der Sand: Merle Homeier (LG Göttingen) sicherte sich bei den deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Dortmund den zweiten Platz im Weitsprung mit 6,55 Meter hinter Weltmeisterin Malaika Mihambo.
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Da fliegt der Sand: Merle Homeier (LG Göttingen) sicherte sich bei den deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Dortmund den zweiten Platz im Weitsprung mit 6,55 Meter hinter Weltmeisterin Malaika Mihambo.

Für die drei Göttinger LG-Leichtathletinnen waren die deutschen Hallen-Meisterschaften am vergangenen Wochenende in Dortmund ein voller Erfolg.

Göttingen – Nachdem sich Favoritin Neele Eckhardt am Samstag den Titel im Dreisprung gesichert und damit ihren Vorjahreserfolg wiederholt hatte sowie Platz fünf für Kira Wittmann, gelang Merle Homeier im Weitsprung der Frauen der Sprung auf Platz zwei.

Mit 6,55 Meter sicherte sich die LGerin die Silbermedaille hinter der deutschen Ausnahme-Springerin Malaika Mihambo, die den Wettbewerb mit 6,70 Meter erneut gewann.

„So könnte es immer sein, für alle drei ist es gut gelaufen“, freute sich NLV-Landestrainer Frank Reinhardt, der das LG-Trio betreut. „Merle hat richtig gut Nervenstärke bewiesen“, lobte er die aus Bückeburg stammende Weitspringerin. Homeier haute den Sprung auf Rang zwei im sechsten und letzten Versuch raus, hatte zuvor auf Platz drei gelegen.

„Das war sehr abgebrüht von ihr“, meinte Reinhardt. Mit den 6,55 m blieb sie nur zwei Zentimeter unter ihrer Freiluft-Bestmarke von 6,57 m, die sie im vergangenen Sommer innerhalb von zwei Wochen bei Meetings in Essen und Osterode sprang.

„Wir wussten, dass Merle in guter Verfassung ist, das ist für sie mega-gut gelaufen“, war Frank Reinhardt begeistert. Gegen Weltmeisterin Malaika Mihambo war allerdings kein Ankommen. Sie erzielte ihre Siegesweite im zweiten Versuch, hatte noch drei Versuche über Homeiers 6,55 m-Weite. Dritte wurde Maryse Luzolo vom Königsteiner LV. Homeiers Nominierung für die U 23-EM in Bergen (Norwegen) steht aber vorerst noch aus, so Reinhardt. „Der Nominierungs-Zeitraum beginnt erst mit Beginn der Freiluftsaison am 1.  Mai.“ Die Qualifikationsweite für die EM beträgt 6,40 m.

Kein Start in Madrid

Entgegen ursprünglichen Planungen wird Neele Eckhardts Dreisprung-Start bei einem Hallen-Meeting am Mittwoch in Madrid wohl nicht klappen. „Da sind nur acht Springerinnen erlaubt und Neele gehört nicht dazu. Da müsste schon eine andere Springerin absagen“, so Reinhardt.

Ende der Woche soll zudem bekanntgegeben werden, ob Eckhardt für die Hallen-EM in Göttingens polnischer Partnerstadt Torun (5. bis 7. März) nominiert wird. Auch dort nicht dabei sein wird Eckhardt-Konkurrentin Kristin Gierisch. Sie startet jetzt nicht mehr für Chemnitz, sondern für Leverkusen, wo sie von Dreisprung-Bundestrainer Charles Friedek betreut wird, nachdem sie sich von ihrem bisherigen Trainer getrennt hat. Die Olympia-Norm von 14,32 m hat Gierisch schon geschafft.   (haz/gsd)

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