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SV Adler II: „Mission Klassenerhalt“ startet am Wochenende

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Von: Maurice Morth

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Der SV Adler Weidenhausen II will unbedingt die Klasse halten. Viel wird auch davon abhängen, ob Torjäger Jerome Kirschner (grünes Trikot) zu alter Abschlussstärke zurückfindet und verletzungsfrei bleibt.
Der SV Adler Weidenhausen II will unbedingt die Klasse halten. Viel wird auch davon abhängen, ob Torjäger Jerome Kirschner (grünes Trikot) zu alter Abschlussstärke zurückfindet und verletzungsfrei bleibt. © Florian Künemund

Der SV Adler II hat eine verkorkste Hinrunde in der Fußball-Gruppenliga gespielt und bangt um den Klassenerhalt. Trainer Alex Henke erklärt, was ihn dennoch zuversichtlich macht.

Weidenhausen – „Wir haben die Qualität für die Gruppenliga, das haben wir sowohl in der Hinrunde als auch in den Testspielen im Winter gezeigt“, ist sich Alexander Henke, der Trainer des SV Adler Weidenhausen II, sicher, nach der mit zwei Siegen, fünf Unentschieden und acht Niederlagen verkorksten Hinrunde doch noch alle Chancen zu haben, um die Klasse zu halten.

Bevor die „Mission Klassenerhalt“ startet, wurde bei der Verbandsliga-Reserve aber im Winter noch einmal intensiv analysiert, wieso das Team nach einem tollen ersten Jahr nach dem Aufstieg im zweiten Jahr bis auf den 14. Tabellenplatz abstürzte.

Der Blick zurück

„Wir hatten vor allem zu Beginn der Saison eine schlechte Trainingsbeteiligung, die dazu geführt hat, dass wir erst Mitte/Ende Oktober den Fitnesszustand hatten, den es für die Gruppenliga braucht“, sagt Trainer Alexander Henke.

Gerade die starken Spiele Mitte November gegen den FSV Wolfhagen (1:1) und den SV Kaufungen (4:3) hätten gezeigt, dass sein Team nicht immer nur alles spielerisch lösen könne, sondern auch körperlich extrem fit sein müsse, um zu bestehen.

Problematisch sei darüber hinaus in der Hinrunde auch gewesen, dass Leistungsträger wie Jerome Kirschner langfristig aufgrund von Verletzungen nicht zur Verfügung standen.

Die Gegenwart

„Die Trainingsbeteiligung ist wesentlich besser geworden, aber als Trainer kann man da ja auch nie genug haben“, sagt Henke. Ein Problem sei in der Vorbereitung gewesen, dass immer mal wieder Spieler aufgrund von Kontakt zu Coronavirus-Infizierten aus Sicherheitsgründen nicht am Training teilgenommen hätten. „Aber mit diesem Problem müssen letztlich alle umgehen“, so Henke.

Realität ist für den Coach vor dem Rückrundenstart am Wochenende aber auch, dass sein Kader weiter zusammenschrumpft: Florian Grede wurde im vergangenen Monat aufgrund seines Kreuzbandrisses operiert, Eric Bebendorf zieht es beruflich nach Südhessen, Maurice Burdzik hat Probleme mit dem Knie und steht ebenfalls erst einmal nicht mehr zur Verfügung, Torwart Florian Ander, der nach seiner Verletzung an der Schulter operiert wurde, ist auch nicht einsatzbereit.

Für Letzteren wurde immerhin Keeper Jannik Schramm vom KSV Baunatal nachverpflichtet (wir berichteten). „Wir müssen sehen, wie wir durch die Rückrunde kommen, ganz wichtig wird sein, dass die verbleibenden 17 bis 18 Spieler gesund bleiben“, so Henke. Aufgrund der Situation habe man auch auf dem Transfermarkt aktiv werden wollen, letztlich habe sich aber nichts Spruchreifes ergeben.

Das macht Mut

„Wir haben alle Spiele in der Hinrunde eng gestaltet, müssen uns vergegenwärtigen, dass 70 bis 80 Prozent in der Gruppenliga nicht ausreichen und die positiven Ergebnisse aus dem November mitnehmen“, sagt Henke.

Wichtig werde es auch, möglichst schnell aus den Startlöchern zu kommen, denn mit dem OSC Vellmar II und dem FSV Vollmarshausen trifft der SV A II direkt am zweiten und vierten Spieltag der Rückrunde auf zwei Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

„Es gilt die Tabellensituation auszublenden und wieder mehr Spaß am Fußball zu haben“, so der Trainer, für den Gabriel Kuric in der Rückrunde noch zu einer ganz wichtigen Personalie werden könnte: „Er präsentiert sich in sehr starker Verfassung. Die Spielintelligenz, die er für sein Alter mitbringt, kann uns noch sehr weiterhelfen.“

(Maurice Morth)

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