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Mit drei Fanbussen gen Süden: SV Adler heute bei U21 von Eintracht Frankfurt

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Von: Maurice Morth

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„Fußballgott“ Alex Meier ist der Co-Trainer der Frankfurter Reserve.
„Fußballgott“ Alex Meier ist der Co-Trainer der Frankfurter Reserve. © IMAGO/PETER HARTENFELSER/NH

Vor einem echten Highlightspiel steht der SV Adler Weidenhausen: Heute geht‘s im Auswärtsspiel gegen die U21 von Eintracht Frankfurt.

Weidenhausen – Es ist der größte Name in der Fußball-Hessenliga und das Spiel des Jahres für den SV Adler Weidenhausen, wenn er heute in Dreieich (Landkreis Offenbach, Anpfiff: 14.30 Uhr) gegen die U21-Mannschaft von Eintracht Frankfurt antritt.

„Die Eintracht ist mit Abstand die beste Mannschaft in Hessen und der Verein hat natürlich in den letzten Jahren mit den Erfolgen im DFB-Pokal, der Europa League und der Champions League eine fantastische Entwicklung genommen. Auch wenn es nur die U21-Mannschaft ist, es ist für uns so besonders, dass wir das Spiel vollkommen losgelöst von der Tabellensituation beider Mannschaft angehen, wir wollen das auch genießen“, sagt Adler-Teammanager Stefan Stederoth vor dem Spiel.

Drei Adler-Fanbusse mit 150 Fans zum Auswärtsspiel

Klangvolle Namen wie Alexander Meier, Patrick Ochs oder Andreas Möller, die allesamt mittlerweile in die Schaltzentralen bei den Südhessen eingebunden sind, ziehen: 150 Adler-Fans reisen mit drei großen Fanbussen gen Süden, komplettiert wird der Weidenhäuser Tross von den kleinen Mannschaftsbussen.

„Wir haben für die Auswärtsfahrt sogar noch Leute auf der Warteliste“, so Stefan Stederoth.

Die SGE-U21, die seit dieser Saison in der Hessenliga antritt, steht auf einem kompletten Profi-Fundament. Das spiegelt sich auch sportlich wider: Momentan liegt die Eintracht auf dem zweiten Tabellenplatz in der Hessenliga, hat aber zu diesem Zeitpunkt der Saison bereits sechs Punkte Rückstand auf den Tabellenführer FC Gießen.

„Du darfst sie nicht ins Rollen kommen lassen“

„Es ist einfach speziell, wenn du gegen junge Spieler spielst, die im Jugendbereich bereits in der Uefa Youth League Spielpraxis gesammelt haben. Das ist natürlich eine besondere Herausforderung für uns“, sagt Stederoth zum kommenden Gegner, dessen Kader ein Durchschnittsalter von 21,3 Jahren vorweist und laut dem Online-Portal „Transfermarkt.de“ einen Marktwert von 2,1 Millionen Euro hat.

Alle Akteure haben die beste Fußballausbildung genossen, verfügen über ein gutes Positionsspiel, wissen, wie sie beispielsweise die Halbräume im Angriff zu besetzen haben. „Du darfst sie unter keinen Umständen ins Rollen kommen lassen, sondern wir müssen selbst versuchen, die Räume so zu besetzen, dass wir sie nerven“, gibt Stefan Stederoth die Marschroute für das Spiel vor.

Frankfurter ließen hier und da schon Punkte liegen

Damit der SV Adler Weidenhausen gegen Eintracht Frankfurt aber für eine sportliche Überraschung sorgen kann, muss die Mannschaft natürlich einen herausragenden Tag erwischen. Mut macht dabei, dass die junge Frankfurter Mannschaft hier und da den Schlendrian aufblitzen ließ und an manchen Tagen für Punktverluste gut war.

Personell sieht es für den SV Adler vor dem „Hessenligaspiel des Jahres“ gut aus. Außenverteidiger Dennis Ngyuen kehrt nach seiner berufsbedingten Abwesenheit gegen Alzenau wieder zurück in den Kader und auch Innenverteidiger Kilian Löffler steht für das Spiel in Dreieich zur Verfügung. (Maurice Morth)

Wissenswertes zum Gegner

Im Frühjahr 2022 beantragte Frankfurts sportliche Leitung beim HFV die Neuaufnahme der U21 in die Hessenliga. Die Heimspiele finden seither im Sportpark Dreieich statt (mittlerweile Ahorn Camp Sportpark). Laut der Spielordnung sind für die Eintracht-Reserve nur Spieler spielberechtigt, die am oder nach dem 1. Juli 1999 geboren wurden.

Cheftrainer ist Kristjan Glibo, Co-Trainer „Fußballgott“ und Eintracht-Legende Alex Meier. Das Nachwuchsleistungszentrum der Eintracht wird von Andreas Möller geleitet. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, hier und da ließ der Titelfavorit Punkte liegen, sind die Frankfurter nun bereits acht Spiele am Stück ohne Niederlage und ärgster Verfolger des FC Gießen. 

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