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Handball-Landesligist gastiert in Guxhagen

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Jubel nach dem gehaltenen Freiwurf in der Schlusssekunde: Niklas Kürten herzt Sascha Kepert, der sie Siegerfaust nach dem 25:24 gegen Rotenburg reckt.
Jubel nach dem gehaltenen Freiwurf in der Schlusssekunde: Niklas Kürten herzt Sascha Kepert, der sie Siegerfaust nach dem 25:24 gegen Rotenburg reckt. © Stefan Kost-Siepl

Der knappe 25:24-Erfolg im Derby hat bewiesen: Die Handballer des TV Hersfeld haben das Siegen in der Landesliga noch nicht verlernt. Mit frischem Mut gehen sie am Samstag in das nächste Auswärtsspiel. Die Hersfelder spielen dann um 19 Uhr bei der SG Körle/Guxhagen in Guxhagen.

Bad Hersfeld - Während die Hersfelder durch den ersten Saisonsieg um drei Plätze nach oben geklettert sind, belegt Körle nach einem deutlichen Erfolg mit zehn Toren Unterschied (31:21) gegen Gensungen II den achten Rang nach vier Spielen. „Körles klarer Sieg macht die Aufgabe für uns nicht unbedingt leichter“, sagt Christian Weiß, dem man wie auch den Spielern nach dem knappen 25:24 im Derby gegen Rotenburg die Erleichterung deutlich ansah. „Aber der Sieg sollte uns Auftrieb geben.“ Jedenfalls schwappte die Stimmung nach dem Spiel von der Halle in die „Blauen Maus“ über. Und sogar noch am Dienstag im Training war das Team deutlich lockerer als die Wochen zuvor. „Das war ungemein wichtig, dass wir dieses Spiel gewonnen haben“, sagt Weiß. Der Coach führt den Erfolg auf die starke Abwehrleistung zurück. „Wir sind da deutlich emotionaler gewesen als die letzten Wochen.“ Und auf die starke Torhüterleistung. „Vor allem aber haben alle mehr Verantwortung übernommen und nicht alles auf den Andy (Krause) oder den Mark (Petersen, d. Red) geschoben.“ Weiß hofft, dass die Abwehr auch in Guxhagen so gut steht. Hier muss der TV Hersfeld besonders aufpassen. Das Augenmerk liegt auf Eugen Gisbrecht und auch auf Thore Schröder und auf Moritz Taube, die im System von Trainer Christian Schade die entscheidende Rolle spielen können. Besonders auf Gisbrecht, früher Melsungen, muss der TVH acht geben. „Wir werden da noch ein Video studieren müssen“, sagt Weiß.

Bei Körle spielt seit drei Begegnungen wieder ein Mann mit, den keiner mehr auf der Rechnung hatte. Matthias „Matze“ Kienast, der früher zusammen mit Christian Weiß bei der HSG Eitra/Oberhaun spielte, ist wieder reaktiviert worden und wird vornehmlich in der Abwehr eingesetzt. Beim 31:21 gegen Gensungen kam er noch zu keinem Torerfolg, stand aber seinen Mann im Mittelblock der Abwehr, wie die Homberger HNA in ihrer Ausgabe berichtete.

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