Mit „heißer Säge“ zum Profi

Sportholzfäller Alexander Heinz startet in eine ungewisse Saison

Der 30 Jahre alte Sportholzfäller Alexander Heinz aus Ransbach möchte in diesem Jahr einen erneuten Versuch starten, um in seiner Sportart vom Intermediate zum Profi aufzusteigen. Dafür hat er sich eine spezielle Hot-Saw-Motorsäge angeschafft, die nur bei den Profis der Sportholzfäller zum Einsatz kommt.
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Der 30 Jahre alte Sportholzfäller Alexander Heinz aus Ransbach möchte in diesem Jahr einen erneuten Versuch starten, um in seiner Sportart vom Intermediate zum Profi aufzusteigen. Dafür hat er sich eine spezielle Hot-Saw-Motorsäge angeschafft, die nur bei den Profis der Sportholzfäller zum Einsatz kommt.

Der 30 Jahre alte Sportholzfäller Alexander Heinz aus Ransbach bereitet sich jetzt, da erste Wettkampftermine feststehen, intensiv auf die neue Saison vor.

Ransbach - Alexander Heinz absolvierte erst 2019 seine ersten Wettkämpfe als Sportholzfäller und möchte in diesem Jahr weitere Erfahrungen sammeln, um sich bald schon mit den besten Athleten Deutschlands messen zu können.

In dieser Woche hat er sein Training intensiviert: Kraft-, Ausdauer- und Mobilitätstraining stehen dabei ganz oben auf seiner Tagesordnung. Und auch mentale Fitness ist für Alexander Heinz wichtig, um den Sprung vom Intermediate zum Profi der Sportholzfäller zu schaffen.

Dafür hat Alexander Heinz nun seine Hot Saw bekommen. Eine speziell abgestimmte Motorsäge mit einem bis zu 70 PS starken Wankelmotor.

Die Grundinvestition für eine Hot Saw fängt bei 5000 Euro an. Die getunte Motorsäge wiegt bis zu 30 Kilogramm und hat eine Kettengeschwindigkeit von fast 270 Stundenkilometern, sodass sie extrem schwer zu kontrollieren ist. Diese Säge ruhig zu halten, ist der Schlüssel zum Erfolg. Deshalb wird sie auch nur im Profibereich der Sportholzfäller eingesetzt.

Während der Hot-Saw-Disziplin müssen Athleten innerhalb von Sekunden drei Scheiben aus einem 15 Zentimeter breiten Abschnitt eines Baumstamms mit 46 Zentimetern Durchmesser abschneiden. Der Weltrekord liegt bei 5,2 Sekunden – gehalten vom deutschen Sportholzfäller Dirk Braun.

So ganz sicher ist Alexander Heinz aber nicht, ob er nun in diesem Jahr so richtig durchstarten kann. Denn noch immer gibt es viele Einschränkungen aufgrund der noch immer grassierenden Corona-Pandemie.

Geplant sind in diesem Jahr einige Veranstaltungen: Den Auftakt markiert demnach die Erstauflage des Ford Transit Cups am 12. und 13. Juni am Timbersports-Stützpunkt in Mellrichstadt – bayerische Rhön. Die Veranstaltung wird allerdings ohne Zuschauer vor Ort ausgetragen.

Ebenfalls in Mellrichstadt soll am 17. und 18. Juli mit dem Ford Ranger Cup der zweite Qualifikationswettkampf zur Deutschen Meisterschaft der Profis sowie die Deutsche Meisterschaft der Damen und Intermediates, bei denen – die Qualifikation vorausgesetzt – auch Alexander Heinz starten wird.

Die Deutsche Meisterschaft als Saisonhöhepunkt ist für Samstag, 21. August, im Gelsenkirchener Amphitheater vorgesehen.

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