FUSSBALL

Der FV Friedlos ist Spitzenreiter der Kreisliga A1

Fußball-Kreisliga A1, FV Friedlos, A-Liga Hersfeld-Rotenburg
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Der FV Friedlos hatte in dieser Saison häufig Grund zum Jubeln: In 13 von 15 Spielen gingen die Friedloser als Sieger vom Platz und führen damit nach der Vorrunde die Tabelle der Fußball-Kreisliga A1 an.

Der FV Sport Friedlos steht an der Spitze der Fußball-Kreisliga A1. Als Favorit angetreten, ließ er die Konkurrenz im Laufe der Vorrunde hinter sich und zieht als Titelfavorit in die Play-offs ein.

Hersfeld-Rotenburg – 40 Punkte, 13 Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage: So liest sich die starke Bilanz des FV Friedlos nach den 15 Spieltagen in der Fußball-Kreisliga A1. Damit hat das Team von Trainer Paco Garcia, das schon vor dem Saisonstart von vielen als heißer Titelkandidat gehandelt wurde, seine Favoritenrolle bis dato absolut erfüllt und sich als Aufstiegsanwärter Nummer eins etabliert.

Auch für die Friedloser selbst war es von vornherein das Ziel, ganz oben in der Liga mitzuspielen. „Wir wollten unter die ersten Drei kommen“, sagt Garcia. „Darauf haben wir immer hingearbeitet und uns vor der Saison auch entsprechend gut verstärkt.“

Dass die Mannschaft weitestgehend zusammengeblieben ist und vor der Serie an alten Schwachstellen gezielt mit neuen Spielern aufgerüstet hat, sei der Grundstein für den Erfolg gewesen. Und die Neuzugänge hätten hervorragend gepasst, meint der Trainer rückblickend zufrieden: Nicht nur auf dem Platz, sondern auch menschlich seien Spieler wie Sebastian Kraft (zuletzt SVA Bad Hersfeld) oder Benjamin Augustin (Spvgg Hersfeld), um nur zwei Namen zu nennen, ein echter Zugewinn. „Sie ziehen die Mannschaft noch mal ein Stück weit mit“, berichtet Garcia und lobt den gesamten Kader für die Kameradschaft und das „Wir-Gefühl“.

Entsprechend gut war und ist auch die Trainingsbeteiligung im Team, das sich auch jetzt, nach Abschluss der Vorrunde, keine komplette Ruhepause gönnt. Einmal wöchentlich werde auf Wunsch der Mannschaft locker weitertrainiert, erzählt Garcia. Zunächst einmal bis Weihnachten und darüber hinaus dann, sofern es draußen noch möglich ist. Er sei sich sicher, dass die Beteiligung auch dann gut sein wird, sagt der Trainer – die Mannschaft sei willig und ziehe voll mit.

Dass der FV deshalb auch zu Recht an Platz eins der Tabelle steht, steht in seinen Augen außer Frage. „Wir stehen verdient da, wo wir jetzt sind“, meint er – und die nackten Zahlen geben ihm recht. Nach dem 1:5 bei Aulatal II am zweiten Spieltag und dem 1:1 gegen Hohe Luft II eineinhalb Wochen später – beides Spiele, bei denen die Gegner laut Garcia Spieler aus den ersten Mannschaften brachten – haben die Friedloser einen Durchmarsch hingelegt. Die Ergebnisse waren dabei teilweise mehr als deutlich: 8:0 in Braach, 7:0 gegen Baumbach oder 7:2 gegen Heenes/Kalkobes sprechen eine klare Sprache. Und auch den ärgsten Konkurrenten, die SG Nentershausen/Solz (zwölf Siege, ein Remis, zwei Niederlagen) haben die Friedloser am 13. Spieltag 4:2 besiegt.

Nentershausen/W./S. hält mit 37 Zählern im Übrigen noch Anschluss an den FV mit seinen 40 Punkten, dem Dritten, der SG Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain fehlen nach der Vorrunde bereits sieben Zähler. Auch die von Martin Stein trainierte SG, die ebenfalls eine ganze Reihe Zugänge verzeichnete, wurde vor der Serie als einer der Titelaspiranten gehandelt – doch schon damals winkte Hans-Jürgen Mannel aus dem Abteilungsvorstand nach einer, wie er sagte, schlechten Vorbereitung ab.

Chancen, oben mitzumitschen, wurden zudem der SG Werratal zugesprochen. Und wenngleich es für sie für ganz oben bislang nicht reichte, hat sie diese mit Platz vier (27 Punkte) auch recht gut genutzt. Ob von den Verfolgerteams eines den Friedlosern noch gefährlich werden kann, bleibt abzuwarten. Sicher aber ist: Der FV hat es in der Hand.

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