Mit Respekt zur TSG Bad Sooden-Allendorf

Handball-Bezirksoberliga: HSG D/R/S heute im Kreisderby gegen die TSG BSA

In Bad Sooden-Allendorf gefordert: (von links) Julian Semmler, Manuel Hasecke und Nils Möhrke.
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In Bad Sooden-Allendorf gefordert: (von links) Julian Semmler, Manuel Hasecke und Nils Möhrke.

Es ist eines der wenigen Derbys, das noch geblieben ist: Heute spielt die HSG D/R/S in der Handball-Bezirksoberliga gegen die TSG Bad Sooden-Allendorf.

Röhrda – Kreisderbys gibt es aktuell beim Handball in den oberen Ligen nur noch wenige, neben dem Landesliga-Duell zwischen dem Eschweger TSV und VfL Wanfried und dem Vergleich, der die HSG Datterode/Röhrda/Sontra und den SVR Reichensachsen II in der Damen-Bezirksoberliga zusammenführt, kommt es schon am zweiten Spieltag in der Herren-Bezirksoberliga, Gruppe 1, zur interessanten Partie in Bad Sooden-Allendorf, wo die HSG Datterode/Röhrda/Sontra in der für viel Geld renovierten Großsporthalle im Eilse antritt.

TSG Bad Sooden-Allendorf - HSG Datterode/Röhrda/Sontra (Samstag, 17 Uhr). Ganz unterschiedlich ist der Saisonauftakt verlaufen. Während die Ringgauer einen überzeugenden 25:18-Erfolg über Böddiger feierten, musste Bad Sooden-Allendorf beim TSV Ost-Mosheim, der gewiss zum Kreis der möglichen Gruppensieger zählt, eine deutliche 16:25-Niederlage quittieren.

Davon lässt sich allerdings HSG-Trainer Liviu Pavel nicht blenden: „Ich weiß, der Ausspruch, dass Derbys ihre eigenen Gesetze haben, kostet eigentlich Geld ins Phrasenschwein, aber er basiert auf Tatsachen. Und genau deshalb werden wir mit großem Respekt zur TSG fahren, denn ich weiß, dass mein Trainerkollege Uwe Scharff gute Arbeit abliefert, wie überhaupt die gesamte Abteilung, die über hervorragende Jugendarbeit den Grundstock für den Fortbestand der ersten Mannschaft legt.“

Auch wenn die Badestädter viele junge Leute ins Team geholt haben, so richtet Liviu Pavel in erster Linie den Blick auf die Routiniers, weiß die Stärken von Spielmacher Alexander Klingmann, dem sprung- und wurfgewaltigen Julian Scharff, den Lauer-Brüdern und nicht zuletzt dem langjährigen Leistungsträger Tim Vogeley zu schätzen.

Liviu Pavel hofft auf einen offenen und fairen Schlagabtausch

„Dazu kommt das Heimrecht, mit der Unterstützung der Zuschauer wird unser Gegner weiter wachsen“, wünscht sich Liviu Pavel kein Spiel mit Haken und Ösen, sondern einen offenen und fairen Schlagabtausch.

Er selbst hofft, dass seine Mannschaft nach den Trainingseinheiten am Mittwoch und Freitag von Verletzungen verschont bleibt, um auf den gleichen Stamm, dem unglaublicherweise fünf Linkshänder angehören, wie gegen Böddiger bauen zu können: „Wir haben zwar momentan mit Nils Möhrke nur einen Torhüter, aber wenn du weißt, dass der erfahrene Christoph Wolf im Notfall einspringt, dann bist du auf der sicheren Seite. Darüber hinaus steht wohl auch der alte Handballhase Matthias Gier, der sich in seinem dritten Frühling befindet, zur Verfügung“, so Pavel.

Bei allem Respekt, den der HSG-Coach gegenüber der TSG Bad Sooden-Allendorf zum Ausdruck bringt, sollten trotzdem die Gäste als Favorit gehandelt werden. (Harald Triller)

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