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Mit Selbstvertrauen ins Topspiel: KV Sontra empfängt Tabellenführer SC Reckenfeld

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Von: Marvin Heinz

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Der frühere Junioren-Weltmeister Daniel Hofmann sicherte dem KV Sontra in vier Partien 35 von 48 möglichen Einzelwertungspunkten und brachte im Schnitt 895 Holz auf die Bahn.
Der frühere Junioren-Weltmeister Daniel Hofmann sicherte dem KV Sontra in vier Partien 35 von 48 möglichen Einzelwertungspunkten und brachte im Schnitt 895 Holz auf die Bahn. © Marvin Heinz

Am kommenden Samstag steigt um 13 Uhr im Sontraer Kegelzentrum das Topspiel in der 2. Bundesliga-Nord. Der KV Blau-Weiß Sontra empfängt den Tabellenführer SC Reckenfeld.

Sontra - Nach fünf Heimsiegen in Serie wollen die Kupferstädter auch gegen den Ligaprimus aus dem Kreis Steinfurt (Nordrhein-Westfalen) gewinnen und sich im oberen Drittel der Tabelle festsetzen. Wir haben drei Gründe gesammelt, die für einen Sieg der Sontraer sprechen:

1. Die Heimstärke: Neben vier Punkten in der Fremde liegt Sontra mit 15 von 15 möglichen Punkten auf der Bahn an der Jahnstraße voll im Soll und belegt in der Tabelle den vierten Platz. Im Schnitt erspielten die neun eingesetzten Akteure der Bergstädter pro Heimpartie 5342 von möglichen 6480 Holz. Höhere Zahlen spielte in der 2. Bundesliga-Nord kein Team. Dabei heimsen die Mannen von Sportwart Joachim Gerlach im Durchschnitt 53 Einzelwertungspunkt pro Partie ein – ebenfalls Ligabestwert.

2. Das Selbstvertrauen: Seit dem Aufstieg im Sommer 2020 surft der Verein auf einer Euphoriewelle. „Wenn wir diese Leistung weiter bringen, dann geben wir in dieser Saison zu Hause keinen Punkt mehr ab“, ist sich Leistungsträger Andreas Schad sicher. Der aus Bosserode kommende 39-Jährige führt mit 101 von möglichen 144 Einzelwertungspunkten vor Michael Mutter (93 Einzelwertungspunkte) und dem aus Eschwege stammenden Markus Kachel (86 Einzelwertungspunkte) das vereinsinterne Tableau an.

Schad spielte zuletzt mit 944 sowie 950 Holz häufig in den Sphären des von Michael Mutter aufgestellten Bahnrekords. Mutter selbst freut sich über die herausragende Leistung seines Mitspielers und ist sich sicher, dass Schad seine 967 Holz vom 5. Januar 2019 knacken wird: „Er ist ein klasse Kegler. Das traue ich ihm zu.“

3. Die Geschlossenheit: „Besonders gefallen hat mir, dass wir überwiegend kompakte Mannschaftsleistungen abgeliefert haben. Das wird auch im neuen Jahr auf diesem Niveau notwendig sein, um konkurrenzfähig zu sein“, betont Gerlach im WR-Gespräch. Während Eigengewächs Florian Böhm im Schnitt 872 Holz auf der heimischen Bahn verbuchte, erspielte sich der frühere Junioren-Weltmeister Daniel Hofmann in vier Partien 35 von 48 möglichen Einzelwertungspunkten und brachte im Schnitt 895 Holz auf die Bahn.

Auch auf den für den verletzten Stefan Bodenstein ins Team gerückte Gunnar Beck war Verlass. Der 37-jährige Eschweger lieferte in seinem ersten Heimspiel gleich 883 Holz ab. Gerlach: „Wenn wir die Latte für den Gegner weiterhin so hoch hängen, dann sind wir zu Hause nicht zu schlagen. Aber wir müssen vorsichtig sein, Schwächen werden sofort bestraft.“

(Marvin Heinz)

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