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Eiterfeld müht sich zum Remis

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Ausgleichstreffer in der 82. Minute: Mannschaftskapitän Kevin Kurz (Mitte) läuft jubelnd zur Außenlinie, rechts Yannik Hilpert, links Fabio Witzel.
Ausgleichstreffer in der 82. Minute: Mannschaftskapitän Kevin Kurz (Mitte) läuft jubelnd zur Außenlinie, rechts Yannik Hilpert, links Fabio Witzel. © Friedhelm Eyert

Zu Beginn der Fußball-Gruppenliga-Aufstiegsrunde hat sich die SG Eiterfeld/Leimbach einen Ausrutscher erlaubt. Gegen die SG Freiensteinau gab es nur ein 1:1-Remis.

Eiterfeld – Mit der bisher schwächsten Leistung in dieser Saison ist die SG Eiterfeld/Leimbach am Kunstrasenplatz „Am Hain“ in die Aufstiegsrunde gestartet. 1:1 (0:1) hieß es am Ende in der Gruppenliga-Partie gegen die Gäste der SG Freiensteinau.

Und der Punktgewinn war am Ende sogar noch glücklich für die Heimelf. In der 82. Spielminute bringt Nico Pepik den Ball auf den gegnerischen Kasten, welchen Torwart Julian Sill nicht festhalten kann. Kevin Kurz reagiert gedankenschnell und staubt zum Ausgleich ab.

Aber von vorne: Eiterfeld startete mit viel Präsenz und Ballbesitz in die Partie, welcher sich aber meist im Mittelfeld abspielte. Es fehlte der Druck, wobei der Gast aus dem Vogelsberg auch sicher und gut in der Defensive stand. Freiensteinau verschob gut und schaffte es immer wieder die Markesic-Elf zu doppeln.

Nach erfolgreichen Ballgewinnen ging es für die Gäste postwenden nach vorn und nach 30 Minuten lag der Ball im Netz der Eiterfelder: Jannik Beikirch, Top-Torschütze der SG, vollendete einen Konter vom Sechzehner und brachte sein Team in Führung. Zu diesem Zeitpunkt war die Führung der Gäste hochverdient. Erst nach Wiederbeginn wurde der VfL agiler. Robin Sorg, zur Halbzeitpause eingewechselt, wirbelte sofort in der Offensive und ging jedem Ball energisch nach – oft mit einem Tick zu viel Ehrgeiz. Dieser hatte aber den Gastgebern in der ersten Dreiviertelstunde gefehlt und somit wurde die Partie in der zweiten Halbzeit besser. Was fehlte, waren aber klare Torchancen und so war es am Ende nur ein glücklicher Punktgewinn, der nach dem Aulataler Sieg gegen Schlüchtern nicht arg so schlecht aussieht. Trainer Ante Markesic stand nach der Partie lange Zeit in Gedanken neben der Bank und gab anschließend zu Protokoll: „Das war heute unsere schlechteste Saisonleistung. Vielleicht haben am Ende gegen diesen Gegner die entscheidenden zehn Prozent gefehlt, wobei Freiensteinau sich gut auf uns eingestellt hatte. Ab jetzt ist jedes Spiel für uns ein Endspiel, wir haben es aber weiterhin selbst in der Hand.“

SG Eiterfeld/Leimbach: Hadzci; Moise, Galbas, Kurz, Aumann (85. A. Busold), Hilpert, Pepik, Hartwig (45. Sorg), Müller-Sieber (63. J. Busold), Leucuta, Witzel SR: Tim Weinrich SR: 250 Tore: 0:1 Beikirch (30.), 1:1 Kurz (82.)

Von Sebastian Krause

War bedient: Eiterfelds Trainer Ante Markesic.
War bedient: Eiterfelds Trainer Ante Markesic. © Friedhelm Eyert

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