Momentaufnahme am Landecker

Markus Pitton nennt die Erfolgsgründe der SG Schenklengsfeld/Rot./W.

Markus Pitton (im schwarzen Trikot) in seinem Element. Der 30-Jährige, der jetzt in der Innenverteidigung spielt, ist auch torgefährlich. Hier am 21. Mai 2017 im „Meisterschafts-Endspiel“ gegen Gudegrund/Konnefeld.
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Markus Pitton (im schwarzen Trikot) in seinem Element. Der 30-Jährige, der jetzt in der Innenverteidigung spielt, ist auch torgefährlich. Hier am 21. Mai 2017 im „Meisterschafts-Endspiel“ gegen Gudegrund/Konnefeld.

Elf Spiele, zehn Siege, ein Remis - mit einem kleinen, aber feinen Vorsprung führen die Fußballer der SG Schenklengsfeld/Rot./Wipp. die Tabelle der Kreisliga A1 an. Fixe Größe des Teams: Markus Pitton.

Wippershain – Schon als Sechser, Achter oder Zehner war er aktiv. Für einen Kreativen gilt: Hauptsache zentral. Jetzt ist er in der Innenverteidigung gelandet, meist spielt er dort an der Seite von Matthias Dixon oder René Sabrowski. Diese unterschiedlichen Rollen lassen vermuten, dass er einen speziellen Wert im Team besitzt. Gemeint ist der 30-jährige Markus Pitton.

„Wir haben uns, was unsere Spielweise angeht, schon einen Tick entwickelt“, benennt er den Fakt, warum der Klassenbeste stabil auftritt. „Wir haben die taktischen Vorgaben, die unser Trainer Martin Stein fordert, ganz gut umgesetzt.“

Das heißt: Strukturierter Spielaufbau aus der Vierer-Abwehrkette heraus, sicherer Fußball, der auf mehr Ballbesitz ausgerichtet ist. „Wenn wir hinten unseren Job machen, wissen wir, dass wir als Sieger vom Feld gehen“, sagt Pitton. Dieses Gefühl sei mittlerweile da, und man spüre, dass nach vorn immer was geht. „Dort haben wir eine überragende Qualität“.

Wesentlich besser als im Jahr zuvor seien Teamgefühl und Selbstverständnis. Mit dem Bewusstsein, diese Spielphilosophie umzusetzen, und den sich einstellenden Erfolgserlebnissen habe der Tabellenführer natürlich an Selbstvertrauen gewonnen.

Apropos vorn: Dort ist nicht nur die Torjäger-Institution Christian Winter, der im Sommer von der SG Wildeck kam und in den ersten Spielen der Saison gar nicht mitwirken konnte. Dort ist auch der mittlerweile 34-jährige Felix Nothbaum, der Winter ergänzt. Und da ist die stimmige Mittelfeld-Achse um Leon Burkhard, Maik Schmidt und Spielführer Tobias Reinhardt. Stabile Zugänge, wie Alex Lepke oder Keeper Nils Rüger, kommen hinzu.

Alle auf der Wippershainer Höhe oder am Landecker wissen indessen: Bisherige Erfolge oder Bilanzen sind nicht mehr als eine Momentaufnahme. Es liegt am gesamten Team, dies im neuen Jahr zu bestätigen. Wann immer und in welcher Form die Saison fortgesetzt wird.

Von Walter Kell

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