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TV Hersfeld: Moralisch gestärkt nach Wanfried

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Wird immer treffsicherer: Finn Henning, Rückraumspieler des Handball-Landesligisten TV Hersfeld, ist nach langer Verletzungspause wieder dabei.
Wird immer treffsicherer: Finn Henning, Rückraumspieler des Handball-Landesligisten TV Hersfeld, ist nach langer Verletzungspause wieder dabei. © Friedhelm Eyert

Die Landesliga-Handballer des TV Hersfeld gehen am zweiten Spieltag des neuen Jahres auf Reisen. Sie gastieren am Samstag um 18 Uhr beim Siebten Wanfried.

Bad Hersfeld – Der 37:29-Erfolg zum Auftakt der Rückrunde am vergangenen Samstag gegen den VfB Bettenhausen nach einem starken und spannenden Spiel war Balsam auf die Seele von Spielern und Fans des TV Hersfeld.

Jetzt haben die Lullusstädter zehn Punkte und können trotz des Abzugs zweier Punkte wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls am Ende der Saison etwas positiver in die Zukunft schauen. Der Heimsieg sollte die Hersfelder auch moralisch stärken. Sodass jetzt auch auswärts in Wanfried ein Sieg im Bereich des Möglichen liegt.

Obwohl der Gegner auf Rang sieben von der Tabellenform genauso wie Bettenhausen eigentlich in die Kategorie der schlagbaren Gegner gehört, hebt Christian Weiß mahnend seinen Zeigefinger. Wanfried sei stärker als Bettenhausen. „Das wird für uns ein ganz anderes Spiel“, sagt der Trainer. Allein körperlich sei der Kontrahent eine andere Kategorie. Die Deckung stehe wie ein Fels in der Brandung. „Unsere ganze Kampfkraft ist gefordert“, ergänzt der TVH-Coach.

Das haben die Lullusstädter schon im Hinspiel schmerzlich erfahren müssen, als sie mit 27:30 nicht nur das Spiel, sondern auch Sven Wiegel nach einem Foulspiel beim Tempogegenstoß mit Rot verloren hatten. Zudem müssen die Hersfelder wieder einige Ausfälle verkraften. Neben David Schikarski, der am Samstag den Sieg gegen Bettenhausen von der Tribüne aus verfolgen musste, fällt auch Philipp Koch aus, der sich ebenfalls wie Schikarski eine Bänderzerrung zugezogen hatte.

Darüber hinaus fehlen auch Mark Petersen, der beruflich verhindert ist, sowie Jonathan Kromm wegen Knieproblemen. Überdies kann Weiß auch nur Niklas Kürten im Tor aufbieten, da Sascha Kepert das Team der HSG Waldhessen betreuen muss. Der dritte Mann zwischen den Pfosten, Andreas Hohmann, ist privat verhindert. Er fährt in Urlaub. Die Verantwortung lastet nun auf den Schultern der verbliebenen Spieler. Einer der am vergangenen Wochenende sehr gut damit zurecht kam, war Finn Henning. Der erst 18-jährige Rückraumschütze war mit sieben Toren neben Andreas Krause (11) und Lukas Berger (8) einer der besten Werfer der Hersfelder. Derzeit ist Henning zufrieden. „Es läuft immer besser“, sagte er. Schließlich hat es Spiele gegeben, wo er auch einige Fehlwürfe hatte. „Es stimmt, bei der Trefferquote habe ich noch Luft nach oben. Zusammen mit Christian Weiß üben wir das Zielen“, sagt Henning und lacht dabei. Doch er allein wird das Spiel in Wanfried nicht aus dem Feuer reißen können. (Hartmut Wenzel)

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