22. Auflage

ADAC Rallye Bad Emstal: Reindl/Ehrle mit vier Bestzeiten

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Sieger: Rudolf Reindl und Michael Ehrle waren die Schnellsten bei der 22. ADAC Rallye Bad Emstal.

Rudolf Reindl und Michael Ehrle heißen die Sieger der 22. ADAC Rallye Bad Emstal. Der Lohkirchener und sein Beifahrer aus Schmalkalden lösten Michael Bieg und Dietmar Moch ab. 

Das erfolgreiche Team aus 2017 landete hinter Jörg Schuhej/Tanja Timmer (MSC Fulda) auf dem dritten Platz.

Die Titelverteidiger von der Renngemeinschaft Obernberg fuhren am Samstag nicht volles Risiko. Auch wenn das Zusammenspiel der beiden einmal mehr prächtig harmonierte, lag ihr Schwerpunkt darin, ihren Mitsubishi Lancer Evo 9 sicher ins Ziel zu bringen, um sorgenfrei in Kürze beim letzten Lauf zur Deutschen Meisterschaft in Straubing an den Start gehen zu können.

Bieg/Moch, in 2014 ebenfalls siegreich, hatten auf den 35 Kilometern 22 Sekunden Rückstand auf Reindl/Ehrle. Diese fuhren im allradangetriebenen Mitsubishi Lancer Evo auf den sechs Wertungsprüfungen (WP) in Bühle-Gasterfeld, Burghasungen, „Russenweg“ Balhorn und Heimarshausen viermal Bestzeit und hatten am Ende klar die Nase vorn.

An der Strecke: Rund 300 Zuschauer verfolgten die Rallye in Burghasungen. Auf einem Rundkurs fand die zweite Wertungsprüfung statt.

Den größten Vorsprung fuhren die beiden bei ihrem 19. Gesamtsieg in diesem Jahr auf dem neuen Rundkurs in Burghasungen heraus.

„Wir haben einmal mehr spannenden Rallyesport gesehen, an dem am Ende mit Rudolf Reindl ein verdienter Sieger stand.“

Organisationsleiterin Nina Becker

Dort verfolgten mehr als 300 Zuschauer das Renngeschehen. Laut der MSC-Vorsitzenden und Organisationsleiterin Nina Becker waren über 2000 Motorsportbegeisterte an den Strecken. Sie schauten auch wieder aufmerksam auf die Old- und Youngtimer, bei denen es anders als bei der Rallye 35 auf eine vorgebene möglichst konstante Geschwindigkeit ankommt.

Zwei Teams vom gastgebenden MSC Emstal, die im Hauptrennen vorne mitfahren wollten, schieden vorzeitig aus. Axel Nörenberg und Marcus Kolitsch hatten wie schon vor zwei Wochen bei der Mallorca-Rallye technische Probleme und mussten ihren BMW M3 bereits nach der ersten WP abstellen. 

Eine defekte Antriebswelle sorgte für das vorzeitige Aus. Ähnlich erging es Chris Gropengiesser und Beifahrerin Tina Annemüller. 

Fahrfehler: Für Chris Gropengiesser und Tina Annemüller war das Rennen schnell beendet.

Der 22-Jährige machte zu Beginn einen Fahrfehler, sein zweites Heimrennen im Mitsubishi Evo Lancer 9 war schnell beendet. Insgesamt schieden 14 der 75 Teams aus. Laut Becker gab es zwei Unfälle, jedoch ohne Personenschaden. Motoröl auf der Strecke sorgte gleichfalls für eine Unterbrechung. 

Dennoch: „Wir haben einmal mehr guten und spannenden Rallyesport gesehen, an dem am Ende ein verdienter Sieg von Reindl/Ehrle stand“, zog Nina Becker ein zufrieden stellendes Fazit. „Wir freuen uns schon auf die nächste Rallye mit hoffentlich ähnlich hoher Beteiligung.“ An der 22. ADAC Rallye Bad Emstal nahmen 135 Teams teil.

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