Beim Bergslalom geht es mit Vollgas durch die "grüne Hölle" Waldhessens

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Jede Sekunde zählt: Auf der 2700 Meter langen Bergrennstrecke „Am Stock“ dürfen sich die Fahrer am Samstag und Sonntag keine Fehler leisten, wenn sie einen Platz im Vorderfeld ihrer Startklasse belegen wollen. 

Niederthalhausen. Über die traditionelle Bergrennstrecke "Am Stock" zwischen Ludwigsau und Rotenburg werden am Samstag und Sonntag wieder seriennahe und verbesserte Autos sausen.

Es gibt nicht nur Olympia und Fußball. Dieses Wochenende steht auch im Zeichen des Motorsports - jedenfalls in unserem Landkreis. Denn am Samstag und Sonntag lädt die Rennsport-Gemeinschaft (RSG) Waldhessen zu einer Doppelveranstaltung ein - ihrem 2. und 3. internationalen Bergrennen auf der Traditionsstrecke „Am Stock“. Die befindet sich auf der Landesstraße 3336 zwischen Ludwigsau-Niederthalhausen und Rotenburg.

Nach jedem der beiden Renntage gibt es eine abgeschlossene Wertung. Die Ergebnisse zählen jeweils für die Deutsche Amateur-Bergmeisterschaft und die Hessische Slalom-Meisterschaft.

Die 2700 Meter lange Strecke ist von jedem Teilnehmer dreimal pro Tag zurückzulegen, einmal als Trainings- und zweimal als Wertungslauf. Das bessere Ergebnis der beiden Wertungsläufe zählt.

An beiden Tagen geht es um 8.30 Uhr los mit den Serienfahrzeugen. Die verbesserten Fahrzeuge sind ab 11.15 Uhr an der Reihe.

Um 15 Uhr nehmen die Freestyle-Autos den Berg in Angriff. In dieser Klasse wird Matthias Mohr vom Chaos-Team Motorsport mitmischen. Der Mann aus St. Wendel steuert einen Mini Sylhouette mit Hayabusa Heckmotor und sequentiellem Getriebe. Weitere Anwärter auf den Gesamtsieg in der „grünen Hölle Waldhessens“ sind Olaf Jäntsch in einem Kadett C 16V von der RG Oberberg und Sven Koob in einem Fiat Uno Dallara vom IMS Schlierenbachtal. Ganz vorne dabei wird auch Rüdiger Kraus aus Hemfurt/Edersee im Kadett RK 1 16V erwartet - falls er seinen Opel nach dem Crash in Tiefenbach rechtzeitig wieder flott bekommt. Siegchancen besitzt zudem Nino Minuth. Er reist von der Mosel an und bringt seinen Risse Kadett 2,5 16V mit.

Die drei Erstplatzierten jeder Klasse dürfen Pokale mit nach Hause nehmen. Weitere Trophäen gibt es für die Besten der Damen-, Gruppen- und Mannschaftswertungen.

Der Eintritt ist an beiden Tagen frei. Das gilt auch für einen Besuch im Fahrerlager. Die Hin- und Rückfahrt im Shuttlebus zur Zuschauerkurve kostet einen Euro. Der Bus startet bei Niederthalhausen ganz in der Nähe des Abzweigs nach Rotenburg. Dort stehen auch Parkplätze zur Verfügung. Die Anfahrt ist ausgeschildert. Verpflegung fürs Publikum gibt es im Fahrerlager und in der Zuschauerkurve.

Der Zeitplan an beiden Tagen, Serienfahrzeuge: 8.30 Uhr Klasse 1, 2 und 3; 9.15 Uhr: Klasse 4, 5 und 6. Verbesserte Fahrzeuge: 11.15 Uhr Klasse 7 und 8; 12.15 Uhr Klasse 9 und 10; 13.30 Uhr Klasse 11; Freestyle-Fahrzeuge: 15 Uhr.

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