Rallye des MSC Braach: Morgen geht es wieder „Rund um den Alheimer“

Ein erlesenes Starterfeld

Zwei Alheimer werden um ihren Heimatberg rasen: die Baumbacher Sven und Manuela Bremicker in ihrem Opel Corsa. Foto:  nh

Heinebach. Start frei für die 29. Rallye „Rund um den Alheimer“ und den 6. ADAC Historic. Am morgigen Samstag bietet der MSC Braach den Motorsportfans der Region wieder diese Doppelveranstaltung, deren Herz auf dem Firmengelände der Kirchner Solar Group in Heinebach schlagen wird. Denn dort ist das Rallyezentrum mit Start und Ziel angesiedelt, wo am Ende eines langen Tages ab 22 Uhr die Sieger geehrt werden.

Knapp 110 Teinlnehmer haben sich angemeldet, darunter 40 bei den historischen Fahrzeugen. Für ihre Fahrer kommt es auf Gleichmäßigkeit der Geschwindigkeit an, für die anderen Piloten natürlich auf Schnelligkeit.

Eigener Charakter

Die Rallye „Rund um den Alheimer“, so schreibt der MSC auf seiner Homepage, „ist zwar nicht die Rallye Monte-Carlo oder die Rallye Paris-Dakar, aber sie stellt trotzdem etwas Besonderes dar und hat ihren eigenen Charakter.“ Damit sind die anspruchsvollen Wertungsprüfungen (WP) gemeint. Zum Beispiel die kurven- und abwechslungsreiche ehemalige Bergrennstrecke „Am Stock“, die bei der Hessen-Rallye schon von der internationalen Elite dieses Sports befahren wurde.

Zum sportlichen Höhepunkt, der Bestzeitrallye, rollen die ersten Fahrzeuge in Heinebach um 12.30 Uhr los. Hier darf man ohne Übertreibung von einem hochkarätigen Starterfeld sprechen. Die Startnummern 1, 2 und 3 sind für die Schnellsten des Vorjahres reserviert. Am BMW M 3 von Meike Maulitz (MSC Braach) wird die Zahl 2 prangen. Als schnelle Piloten gelten auch Jörg Schuhej und Marko Koch.

Als weitere heimische Teams sind neben Sven und Manuela Bremicker aus Baumbach im Opel Corsa auch Uwe Maulitz aus Braach mit Nina Becker im VW Polo sowie Herbert Möller mit Hans Peter Stern aus Waldkappel im Ford Escort am Start. Manfred Radziej aus Rotenburg sitzt als Beifahrer bei Marcel Schuhej im Suzuki Swift.

Auf der Bergrennstrecke „Am Stock“ werden die Wertungsprüfungen 1 und 4 ab 12.45 beziehungsweise 15.42 Uhr ausgefahren. Zuschauerpunkte sind an den anderen beiden Schauplätzen der Rallye ausgewiesen: „Am schwarzen Stock“ bei Rittershain (WP 2 und 5 ab 13.48 und 16.36 Uhr) sowie am neuen Rundkurs Sterkelshausen (WP 3 und 6 ab 14.20 und 17.07 Uhr - hier wird das Publikum auch bewirtet).

Um 14.11 Uhr brechen die Fahrer der historischen Fahrzeuge in Heinebach auf. Sie sind auf den gleichen Strecken unterwegs. Für sie geht es allerdings darum, möglich genau auf die Zehntelsekunde an die jeweils vorgegebene Zeit heranzufahren.

Hier führen mit der Startnummer 71 Rainer Schlesinger und Sabine Rade aus Calden mit einem BMW 2002 Ti das Feld an. Sie liegen nämlich in der Meisterschaftswertung vorne.

Das älteste Fahrzeug der ADAC Historic ist ein Auto Union 100S aus dem Jahr 1963. Aber auch viele schön restaurierte andere Oldtimer wie zum Beispiel B. Lancia Fulvia, Porsche 911 Carrera, Opel GT, Audi Quattro oder Austin Mini Cooper werden zu bewundern sein. Einen bildhübschen Porsche 911 bringt Walter Lenz aus Wehretal nach Heinebach mit. Aus Edertal bei Fritzlar kommt Hans Heinrich Martin, der einen VW 1303S bewegen wird.

Von Thomas Walger

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