Weltmeister gewinnt Melsunger Grasbahn-Rennen – Janoschka schwer gestürzt

De Jonk holt den Silberhelm

Der Mann mit dem Silberhelm: Jannik de Jonk (rechts) gewann das Melsunger Grasbahn-rennen vor Stephan Katt (links).

Melsungen. Weltmeister Jannik de Jonk aus den Niederlanden hat beim einmal mehr spektakulären Melsunger Grasbahn-Rennen den ADAC-Silberhelm gewonnen. In dem mit großer Spannung erwarteten Finalduell der A-Lizenz-Soloklasse mit seinem stärksten Konkurrenten Stephen Katt trafen die bis dahin unangefochten besten Fahrer aufeinander.

De Jonk übernahm sofort die Führung. Katt war in der Staubfahne des Holländers in der Sicht etwas gehandicapt, kam nicht mehr vorbei und musste dem Champion als hervorragender Zweiter die trophäe überlassen.

De Jonk sprach bei der Sigerehrung dem MSC Melsungen ein Lob aus für ein perfekt organisiertes Rennwochenende und wünschte Enrico Janoschka alles gute. Der war im Lauf der A-Lizenz-Soloklasse schwer gestürzt und vorsorglich mit einem Rettungshubschrauber vorsorglich in ein Kasseler Krankenhaus geflogen worden. Rennleiter Harald Pickenhahn aber konnte Entwarnung geben. Janoschka muß nur zur Beobachtung im Hospital bleiben.

Wetterapostel Petrus schien am 56. Melsunger Rennwochenende Mitglied des Motorsportclubs zu sein. Die zahlreichen spannenden Rennen auf dem Grasbahnoval an der St.Georg-Brücke wurden bei bester sonniger Witterung absolviert.

Mit starken Auftritten: Die Lokalmatadoren Oswald Bischof und Mario Siebert bauten mit Platz zwei die Führung in der Klasse der B-Lizenz-Seitenwagen-Masters aus. 2 Fotos:  Jörg

Neben den Läufen der A-Lizenz-Seitenwagen, der B-Lizenz-Soloklasse sowie Speedkarts standen natürlich die Wertungsläufe der A-Lizenz-Soloklasse um den Silberhelm, die Wertungsläufe der B-Lizenz-Seitenwagen, die ihren zweiten Lauf zur neuen B-Lizenz-Seitenwagen-Master austrugen, im Fokus der auch aus dem Ausland angereisten zahlreichen Fans.

Beim Auftakt der 30 Rennen am Samstag fuhren bei den B-Lizenz-Seitenwagen die Lokalmatadoren Oswald Bischof/Mario Siebert mit ihrem Gespann zur Freude auch der Fans den ersten Sieg heraus. Mit weiteren vorderen Plätzen sicherten sie sich souverän den Einzug in den Finallauf. Hier erwischten beide keinen optimalen Start, so dass sich Kevin Hübsch/Michael Burger aus Berghaupten an die Spitze setzten und sich die Lokalmatadoren mit Platz zwei begnügen mußten.

„Natürlich hätten wir hier vor heimischer Kulisse gern gewonnen, aber Kevin ist besser weggekommen und hat somit den Sieg verdient“, bilanzierten Bischof/Siebert.

Hübsch/Burger freuten sich riesig über ihren Erfolg, dochmit dem zweiten Rang bauten Bischoff/Siebert die Führung in der B-Lizenz-Seitenwagen-Masters auf fünf Punkte Vorsprung aus.

Bei den A-Lizenz-Seitenwagen sicherten sich die Routiniers Markus Brandhofer/Tim Scheunemann den Sieg vor den Niederländern William Matthijssen/Saandra Mooema und den ehemaligen Europameistern Karl Keil/David Kersten. Den Sieg in der B-Lizenz-Soloklasse errang Fabian Wachs.

Von Karlo Jörg

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