Die besten Trial-Piloten kommen am 3. August in den Solling

Motorsport: Deutsche Meisterschaft in Fürstenhagen

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Wenn die Motorsportler auf der Strecke sind, ist volle Konzentration gefragt. Berühren sie Hindernisse oder den Boden mit den Füßen, gibt es Strafpunkte.

Auch nach 33 Jahren kann es noch Premieren geben. 

Erstmals in der Geschichte des größten deutschen Outdoor-Trials bittet der MSC Weser-Solling die Gleichgewichtskünstler der Deutschen Trial-Motorrad-Meisterschaft zum nächtlichen Tanz durch die spektakulären Gelände-Sektionen oberhalb von Fürstenhagen.

„Kompakt, nah am Zuschauer und mit toller Atmosphäre - dafür steht unser Nacht-Trial seit der ersten Veranstaltung 1986“, sagt Dietrich Siemon, 1. Vorsitzender des MSC Weser-Solling. „Mit diesem Konzept waren wir jahrelang Vorreiter. Mittlerweile hat sich der Sport Schritt für Schritt in unsere Richtung entwickelt. Deswegen öffnen wir der DM gerne das Tor und freuen uns sehr auf den Auftritt der deutschen Trial-Elite der Klasse 1“, sagt Siemon weiter. Zuletzt fuhren die deutschen Top-Piloten Mitte der 80er Jahre in Fürstenhagen um Meisterschaftspunkte – damals noch am Tag und mit weit verteilten Sektionen.

Durch den neuen Meisterschaftsstatus gibt es einige Änderungen bei der diesjährigen Fahrt durch die Nacht. Das Fahrerfeld wird größer. Bis zu 20 Piloten starten am Samstag, 3. August, um 20.30 Uhr in die drei Flutlichtrunden. Die Zahl der Sektionen erhöht sich um eine auf sieben. Für den neuen Geländeabschnitt hat das Aufbauteam um den 2. Vorsitzenden Jonas Schulze vier Lkw-Ladungen Sandsteine zu einer spektakulären Felsblock-Trasse zusammengefügt.

Nichts ändern wird sich am Aufbau. Die Sektionen verteilen sich auf eine Länge von nur 300 Metern und bieten zahlreiche Einblicke in das Geschehen. Unverändert bleibt der stadionartige Abschnitt an der Vereinshütte, der sich über die Jahre zu einem Zuschauermagneten entwickelt hat. Aus erhöhter Position lassen sich von hier zwei Sektionen überblicken.

Die Siegerehrung steigt wie gehabt gegen Mitternacht. Bis dahin geht es auf dem Gelände unter Flutlicht mit viel Feingefühl und Balance über meterhohe Felsbrocken, Steinstufen und durch verblockte Sandsteinfelder. Und eins bleibt immer gleich: Sieger wird, wer seine Füße möglichst selten auf den Boden setzt.

Das Programm:

18 Uhr: Einlass

20 Uhr: Fahrervorstellung

20.30 Uhr: Start

circa 0 Uhr: Siegerehrung

Die Eintrittspreise:

Erwachsene: 10 Euro

Jugendliche bis 16: 5 Euro 

Kinder bis 12 Jahre: frei

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