Manfred Lengemann vom MSC Emstal legt sein Amt als Rallyeleiter nieder

Nach 33 Jahren ist Schluss

Legt das Mikrofon aus der Hand: Der Vorsitzende des MSC Emstal, Manfred Lengemann, verkündete den Rücktritt als Rallyeleiter. Fotos:  Hofmeister

BAD Emstal. Es ist ein bewegender Augenblick bei der Siegerehrung der 20. Rallye Bad Emstal. Manfred Lengemann verkündet offiziell seinen Rücktritt als Rallyeleiter. Damit macht er seinen Entschluss wahr, den er bereits vor einem Jahr gefasst und den Vereinsmitgliedern des MSC Emstal mitgeteilt hatte. Die Reaktion der Beteiligten im Kursaal Bad Emstal ist überwältigend. Fahrer und Funktionäre stehen auf und klatschen Beifall. Minutenlang. Lengemann ist gerührt: „Damit habe ich nicht gerechnet.“  33 Jahre bekleidete Lengemann das Amt des Rennleiters. 1982 stellte er das erste Rennen auf die Beine. „Eine Rallye zu organisieren ist eine echte Herausforderung und mit großem Aufwand verbunden“, sagt Lengemann. „Es hat mir jedoch immer sehr viel Spaß gemacht“, betont der 69-Jährige, der dem Verein weiter als Vorsitzender erhalten bleibt.

„Jetzt können wir endlich auch in den Sommermonaten in den Urlaub fahren.“

Manfred Lengemann

Nun wolle er sich mehr anderen Dingen widmen und mehr Zeit mit seiner Frau Angelika, die ihn in seiner Funktion als Rallyeleiter stets unterstützt hat, verbringen. „Jetzt können wir endlich auch in den Sommermonaten in den Urlaub fahren“, lacht Lengemann.

Zwei Kandidaten

Von April bis Oktober laufen die Vorbereitungen auf das Motorsportspektakel auf Hochtouren. Behördengänge, Genehmigungen einzuholen, Sponsorensuche, Gespräche mit Anliegern - all dies sei mit großen Anstregungen verbunden. „Das ist nicht selten mehr als ein Acht-Stunden-Job.“ Und daher sei es auch gar nicht so einfach, einen neuen Rallyeleiter zu finden. „Wir brauchen jemanden, der nicht voll im Berufsleben steht.“

Die Entscheidung, wer in Lengemanns Fußstapfen tritt, fällt im kommenden Monat. „Wir haben zwei Personen im Auge“, erklärt der rüstige Rentner.

Der zweifache Familienvater selbst werde sich natürlich nicht ganz und gar aus dem Renngeschehen zurückziehen. Lengemann wird den MSC Emstal weiter an der Spitze führen und dafür Sorge tragen, dass es auch in Zukunft guten Motorsport im Wolfhager Land zu bestaunen gibt. „Ich werde meinem Nachfolger selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite stehen.“

Von Joachim Hofmeister

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