Rallye „Rund um den Alheimer“: Rausch/Maulitz sichern sich den zweiten Platz

Nörenberg am schnellsten

Gegen ihren BMW M3 war kein Kraut gewachsen: Axel Nörenberg vom MSC Emstal gewann mit seinem Beifahrer Marcus Kolitsch die 30. Rallye „Rund um den Alheimer“ mit gut vier Sekunden Vorsprung. Fotos: Thomas Anschütz/nh

Heinebach. Bei der 30. Rallye „Rund um den Alheimer“ war am Samstag gegen den bärenstarken BMW M3 CSI von Axel Nörenberg aus Wolfhagen und seinem Beifahrer Markus Kolitsch aus Schauenburg kein Kraut gewachsen. Auf der ersten von sechs Wertungsprüfung (WP), dem Rundkurs bei Licherode, war Michael Rausch (Schlitz) mit Meike Maulitz vom Veranstalter MSC Braach als Copilotin noch 0,3 Sekunden schneller.

Danach gab es zwar ein paar Führungswechsel, letztlich aber zog der technisch überlegende und leistungsstärkere BMW M3 am etwas betagten Opel Ascona vorbei. Am Ende hatten Nörenberg/Kolitsch gut vier Sekunden Vorsprung vor Rausch/Maulitz. Platz drei belegte Stefan Göttig (Fuldatal) mit Natalie Solbach-Schmidt (Olpe).

Vorjahressieger muss aufgeben

Die Vorjahressieger Jörg Schuhey und Tanja Timmer rutschten auf der WP 3 vom Sterkelshäuser Rundkurs in den Straßengraben. Ihr Mitsubishi wurde dabei so stark beschädigt, dass sie aufgeben mussten. Der fünfte Rang ging an einen Nordhessen: Marcus Hesse aus Hessisch Lichtenau, der mit Heinke Möhrprahl aus aus Börnsen im Mitsubishi Lancer unterwegs war.

Uwe Wagner vom RSC Rotenburg landete auf dem elften Platz. Die Alheimer Sven und Manuela Bremicker ergatterten in ihrer Klasse H13 im Opel Corsa einen hervorragenden zweiten Rang für sich und ihren Klub MSC Braach.

0,69 sek neben der Sollzeit

Bei den historischen Fahrzeugen behielt eine Frau die Oberhand. Meike Peters aus Weyhe dominierte mit Beifahrer Hans Röhrs auf ihrem VW Golf GTI von Beginn an. Nach 35 Kilometern Wertungsprüfung lag das Duo nur 0,69 Sekunden neben der vorgegebenen Sollzeit.

Nur 0,6 Sekunden Rückstand auf die Sieger wiesen Hartmut Schwämmle/Tobias Mehler (Höxter/Calden) auf ihrem Fiat 127 auf. Dritte der Gesamtwertung wurden die Vorjahressieger Hans-Heinrich Martin/Hannes Martin (Edertal/Fritzlar) im VW Käfer.

Abseits der Ideallinie

Die Zuschauerpunkte an den Rundkursen Licherode und Sterkelshausen waren gut besucht. Die Rallyeteams boten ihrem Publikum auf trockenen Pisten attraktiven und hochkarätigen Motorsport mit der einen oder anderen unfreiwilligen Einlage. Dann ging es weit weg von der Ideallinie, auch manche Rolle seitwärts war zu sehen. Diese kleinen Ausritte führten allerdings nur zu ein paar Beulen im Blech, was im Rallyesport unter normalem Verschleiß verbucht wird. (red)

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