Plattfuß kann Fabian Kreim und Frank Christian nicht stoppen

Die Sieger der Hessen-Rallye Vogelsberg: Fabian Kreim und Frank Christian auf ihrem Skoda. Foto: Knierim

Schlitz. Panne auf der drittletzten Etappe sorgt aber noch einmal für Spannung bei der Hessen-Rallye Vogelsberg.

Mit nur 5,1 Sekunden Vorsprung feierten Fabian Kreim und Frank Christian ihren ersten Sieg bei der Hessen-Rallye Vogelsberg. Im Skoda Fabia R5 fuhren sie einige Bestzeiten. Ein Plattfuß auf der drittletzten Wertungsprüfung (WP) ließ sie kurzzeitig auf den zweiten Rang zurückfallen.

Die Skoda-Besatzungen Dominik Dinkel/Christina Kohl und Sandro Wallenwein/Markus Poschner komplettierten das Podium. Die Vorjahressieger Christian Riedemann und Michael Wenzel (Peugeot 208 T16 R5) schieden nach einem Unfall aus. Die hohe Leistungsdichte bei der Deutschen Rallye Meisterschaft deutete sich schon am Freitagabend an: Jede der vier Wertungsprüfungen wurde von einem anderen Team gewonnen.

Am Samstagmorgen zeigten sich Kreim/Christian auf den Höhen des Vogelsbergs hellwach. Sie machen aus 5,2 Sekunden Rückstand 4,2 Sekunden Vorsprung und bauten diesen weiter aus. Christian Riedemann und Michael Wenzel (Kirchdorf/Mehlingen) wollten das nicht auf sich beruhen lassen und trieben ihren Löwen etwas zu wild an. Der Peugeot kam von der Strecke ab. Während Fahrer und Beifahrer zur Beobachtung ins Krankenhaus kamen, wurde die WP Feldatal neutralisiert.

Es wäre ein Trugschluss gewesen, zu denken, Fabian Kreim und Frank Christian müssten ihre halbe Minute Vorsprung nur noch verwalten. Ihr Reifenschaden reichte aus, um die Rallye noch mal richtig spannend zu machen: Denn plötzlich lagen Dominik Dinkel und Christina Kohl mit 0,9 Sekunden vorne.

Spitze zurückerobert

Doch Fabian Kreim und Frank Christian gelang es, die Spitze zurückzuerobern. Mit 5,1 Sekunden Vorsprung nach 135 Wertungsprüfungskilometern holten sie sich ihren ersten Sieg im Hessenland sowie wertvolle Meisterschaftspunkte.

Das einzige Waldhessen-Team im Wettbewerb, der Hersfelder Peter Rotbauer mit Sina Hildebrandt (Gießen), mussten ihren Honda Civic Type R R3 nach der sechsten Wertungsprüfung wegen einer defekten Antriebswelle auf Rang 37 (Platz 9 in der Division 4) liegend abstellen.

Meike Maulitz aus Braach navigierte Michael Rausch (Schlitz), die im Opel Ascona B als Vorausfahrzeug die Zuschauer einstimmten.

Von Peter Knierim

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