Rund 800 Zuschauer trotzen dem Regenwetter bei der 19. Auflage des Nacht-Trial in Fürstenhagen

Platz eins geht nach Tschechien

Volle Konzentration: Jarmo Robrahn wurde beim Nacht-Trial vor rund 800 Zuschauern Zweiter in Fürstenhagen. Fotos: zhp

Fürstenhagen. Mit einem am Ende unangefochtenen ersten Platz ist der Tscheche Martin Matejicek mit seinem GasGas-Motorrad seiner Favoritenrolle bei der 19. Auflage des internationalen Nacht-Trial in Fürstenhagen gerecht geworden.

Der Gelände-Artist auf zwei Rädern verwies mit nur 17 Strafpunkten Jarmo Robrahn (GasGas) aus Bargfeld-Stegen mit 45 Punkten auf den zweiten und Max Faude (Beta) aus Sindelfingen mit 48 Zählern auf den dritten Rang.

Matejicek kam vor den rund 800 Zuschauern mit den schwierigen Bedingungen auf den nach dem Dauerregen glitschigen Hindernissen am besten zurecht. Er fand nicht nur die richtige Linie, sondern zeigte auch die beste Körperbeherrschung bei der Millimeterarbeit auf den Sandsteinbrocken.

Sein größter Konkurrent, der ehemalige französische Meister Benoit Dagnicourt, hatte kurzfristig abgesagt. So nutzte der Student und amtierende tschechische Meister mit seinem eleganten Fahrstil die Chance. Vor zwei Jahren wollte er bereits angreifen, wegen eines Handbruchs musste er damals aber absagen.

Die beiden Deutschen Robrahn und Faude (beide 18) zeigten ebenfalls tolle Leistungen auf den zum Teil neu gestalteten Sektionen. Robrahn hätte den Sieger vielleicht sogar nochmal gefährden können, doch zu Beginn der letzten Runde stürzte er, musste seine Maschine erst wieder in Schuss bringen und kassierte wegen des immer größer werdenden Zeitdrucks letztlich zwei Mal fünf Strafpunkte.

Glück im Unglück hatte Tobias Wulf aus Wriedel. Als er die Lücke zwischen zwei Felsen überspringen wollte, rutschte er mit dem Vorderrad ab, stürzte und schlug mit dem Kinn so hart auf, dass er mit einer Platzwunde den Wettbewerb beenden musste. (zhp)

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