Verein würde gern öfter auf seiner Anlage trainieren dürfen

RTC Northeim veranstaltet Rennwochenende in Badenhausen

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Auf der Strecke: Beim Anfängertraining übte der Wachenhäuser Wilm Wendland unter Anleitung von Chris Kühne.

Northeim – „Bei der nächsten Runde darf ich auch in den zweiten Gang schalten“, freut sich Wilm Wendland. Der elfjährige Wachenhäuser war einer von zehn motorsportbegeisterten Jugendlichen, die kürzlich am Schnuppertraining des RTC Northeim auf der vereinseigenen Strecke in Badenhausen teilgenommen haben.

Wilm hat sogar bereits eine eigene Maschine und übt fleißig auf Feldwegen. Beim Schnuppertraining bekam er nun Tipps von erfahrenen Fahrern wie Chris Kühne, Marco Romich und Marian Frank, die die Kinder betreuten. „Wenn es möglich wäre, würde ich in den RTC eintreten, um hier wöchentlich zu trainieren“, sagt Wilm. „Die Strecke ist total spannend.“ Zu diesem Sport gekommen ist er über seinen Vater. „Wenn Wilm hier übt, würde ich auch wieder anfangen“, sagt Dennis Wendland, der bereits vor Jahren Stoppel-Cross in Vardeilsen bei Einbeck gefahren ist. Badenhausen wäre für die beiden nur eine Viertelstunde von ihrem Wohnort entfernt.

„Das Interesse an diesem Schnuppertraining ist sehr groß“, sagt Karsten Scholz vom RTC Northeim. Im vergangenen Jahr habe sein Verein erstmals ein solches Anfängertraining angeboten und dabei weit mehr Anmeldungen als Plätze gehabt. Dieses Jahr gab es nun sogar zwei Termine, die ebenfalls ausgebucht waren. Die zehn Jungs starteten, entsprechend ihres Alters und der Größe, auf vom ADAC-Regionalclub bereitgestellten Kindermaschinen mit 50, 65 oder sogar 85 Kubikzentimeter Hubraum.

„Wir hätten natürlich gern die Möglichkeit, dauerhaft auf unserer Anlage trainieren zu können. Aktuell geht das noch nicht, aber wir sind im Genehmigungsverfahren“, erklärt Scholz.

Die 25 Mitglieder der Jugendabteilung haben derzeit keine Chance, auf der Strecke zu üben. „Wir fahren mehrmals im Jahr zu Trainingsstätten, die mehr als eine Autostunde entfernt sind“, sagt Jugendleiter Marian Frank. Meistens geht es nach Thüringen oder Sachsen-Anhalt, wo es viele Rennstrecken gibt.

Mit zwei Trainingstagen im Jahr schöpft sein Verein das derzeit Maximale aus, sagt Karsten Scholz. Aktuell habe der RTC eine Genehmigung für vier Tage Betrieb auf der Strecke in Badenhausen. Die übrigen zwei Tage gehen für das Renn-Wochenende drauf, welches an diesem Samstag und Sonntag dort stattfindet.

Dann gibt es bei prognostiziertem strahlenden Sonnenschein zwei Tage Motocross von morgens bis abends zu sehen. Unter anderem stehen Läufe zur norddeutschen Motocross-Meisterschaft (NMX Cup) und zum internationalen Ladys-Cup auf dem Programm.

Samstag und Sonntag beginnt das Treiben in Badenhausen jeweils um 8 Uhr mit dem freien Training. Das Pflichttraining schließt sich ab circa 10 Uhr an. Der erste Wertungslauf ist Samstag für 12.45 Uhr angesetzt, Sonntag bereits ab 12 Uhr. Der Eintritt kostet an beiden Tagen zwei Euro für Kinder bis 15 Jahre sowie sechs Euro für Erwachsene. Wer eine Karte für das ganze Wochenende haben möchte, ist mit drei beziehungsweise zehn Euro dabei.

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