Rallye:

Stefan Göttig ganz souverän bei  1. Rallye 70 des Teams Hessisches Bergland

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Sekt für die Sieger: Stefan Göttig und Natalie Solbach-Schmidt nach ihrem Gesamtsieg im Mitsubishi Lancer Evo IX.

Der Favorit hat sich behauptet: Der Fuldataler Stefan Göttig (Kurhessischer MSC Kassel) gewann in seinem Mitsubishi Lancer Evo die Gesamtwertung der 1. Rallye 70 des Teams Hessisches Bergland. 48 der 65 gestarteten Teams kamen bei wechselnden Bedingungen in Melsungen ins Ziel.

Bei der ersten Wertungsprüfung setzte sich das Wolfhager BMW-Team Nörenberg/Kolitsch (AMSC Pohlheim) bärenstark in Szene. Auf der zweiten Wertungsprüfung durch Rhünda legte die Kasseler Mitsubishi-Paarung Stefan Göttig mit Natalie Solbach-Schmidt auf dem Beifahrersitz eine fabelhafte Bestzeit hin und ging in Führung, die sie bis nach der vierten Wertungsprüfung nicht mehr abgaben.

Im Schatten der Führenden entwickelte sich ein Dreikampf um die weiteren Podiumsplätze. Nachwuchsfahrer Chris Gropengiesser aus Kassel mit Beifahrerin Lara Quast bewegte seinen Mitsubishi Lancer dermaßen schnell, dass er als Zweiter mit nur zwei Sekunden Rückstand ins Melsunger Zwischenziel gelangte. Näher kamen zudem Damian Sawicki und Tim Rauber (Hamminkeln/Darmstadt) im Subaru Impreza.

Starke Nerven waren bei den Läufen um den Knüll gefragt, weil das Wetter umschlug und Schnee zwischen Großropperhausen und Seigertshausen die Bedingungen verschärfte. Gropengiesser zeigte den meisten Biss und setzte sich mit vier Sekunden vor Göttig. Der frisch gebackene Deutsche Rallye-Meister für Zweiradgetriebe-Fahrzeuge, der Niestetaler Konstantin Keil, folgte mit Stefanie Fritzensmeier im Citröen DS 3 R3T. Im Rundkurs Malsfeld konterte der routinierte Göttig fulminant, nahm Gropengiesser acht Sekunden ab und ging erneut die Führung.

Diese gab er nicht mehr ab, setzte zwei weitere Bestzeiten und erreichte nach insgesamt 38:42,6 Minuten souverän mit 42 Sekunden Vorsprung das Ziel auf dem Melsunger Marktplatz. Da Nörenberg, Gropengiesser und auch Keil im Verlaufe der Rallye mit technischen Defekten und Ausrutschern ausfielen, manifestierte Damian Sawicki (39:25,4) den zweiten Platz im Subaru Impreza.

Stark als Dritter: Max Beckmann und Marina Kratzin im Mitsubishi Lancer Evo. Foto: Richard Kasiewicz

Zur Freude der einheimischen Fans kam der immer stärker fahrende Schwälmer Max Beckmann (39:56,3) mit Marina Kratzin im Mitsubishi Lancer zu einem verdienten dritten Platz. Doch damit nicht genug: Mit mehr als zehn Sekunden Vorsprung sicherte sich der Gudensberger Maurice Naumann mit Yannik Günther als Co-Pilot im Honda Civic den Sieg in der stark besetzten Klasse 3 als Gesamt-Achter (41:00,3). Die Homberger Paarung, Sebastian Lang und Meike Zettel, wurde hier im Ford Fiesta Vierter als Gesamt-14. (41:58,1).

Bei den auf Sollzeit fahrenden Retro-Teams holte sich das holländische Duo Joop Hoosmar/Dave Kuiper auf BMW 2002 den Sieg (0:00,64) vor Walter Lenz und Erhard Walenda auf Porsche 911 aus Eschwege (0:00,95) sowie Detlef und Thomas Burghammer auf Ford Escort RS (Laupheim/Lübeck; 0:01,02).

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