Stürmischer erster Tag bei Autocross Sachsenberg

So viel Andrang zur Langstrecke am Samstag gab es selten zuvor beim MC Sachsenberg: Hier geht es im zweiten von drei Vorläufen eng zu, vorn mit der Nummer 527 Lisa Jerrentrup vom MC Sachsenberg. Foto:  Dreier

Sachsenberg. Heimische Fahrer und Sturmtief „Zeljko“ haben dem ersten Tag des 36. Internationalen Autocross-Rennens ihren Stempel aufgedrückt.

Während das regnerische Wetter mit Spitzen-Windgeschwindigkeiten bis zu 130 Stundenkilometern auch über die Höhen bei Sachsenberg wehte, fuhren die Autocrosser beim Höhepunkt des Jahres des MC Sachsenberg unbeirrt davon ihre Runden im Rot-Motodrom. Und das mit großem Erfolg schon am Samstag, denn mit Oleg Hartwich aus Löhlbach als Sieger des Langstrecken-Finales vom Westdeutschen Auto-Cross-Verband (WACV) und Deutschen Rallye-Cross-Verband (DRCV) sowie von Alexander Spors, der beim Nachtrennen triumphierte, bejubelten die zahlreich gekommenen Zuschauer heimische Erfolge.

Der Andrang auf die Langstrecke der zwei Verbände am Samstag war mit 60 Fahrzeugen sogar so groß, dass Rennleiter Jürgen Jerrentrup drei Vorläufe starten musste.

Am Ende hieß der Sieger Oleg Hartwich, der vor Marko Kalisch (Gecko-Racing-Team) und Herbert Determann (RCC Münster) landete.

Stark ins Rennen der Langstrecke gestartet waren auch die Lokalmatadoren Lisa Jerrentrup, Tochter des Rennleiters, sowie Alexander Spors und Frank Emde, beide von der RSG Aartal-Eppe. Bester heimischer Starter hinter Hartwich wurde auf Rang sechs Frank Emde, gefolgt von Lisa Jerrentrup (beide 84 Runden). Auf Platz acht folgte Tobias Erfurth (RT Fürstenberg, 83). Das Cross-Team Hartmut Berg (Sachsenberg; 79) wurde 13., Alexander Spors belegte den 16. Platz (68 Runden).

Nicht mehr zu stoppen war Alexander Spors dann im Nachtrennen. Am Ende der 60 packenden Minuten auf dunkler Strecke hatte Spors mit 112 Runden alle Konkurrenten abgehängt. Vorjahressieger Frank Staude (MC Sachsenberg) landete mit 106 Runden auf Rang zwei, gefolgt von den beiden Limburgern Uwe Scheu und Philipp Raiser (beide 104 Runden). (had)

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