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Vellmarer Alexander Kattenbach: „Rallye, das ist mein Ding“

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Von: Peter Fritschler

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Rallye-Duo: Sina Hildebrandt aus Gießen und der Vellmarer Alexander Kattenbach starten im Opel Adam gemeinsam in die Saison.
Rallye-Duo: Sina Hildebrandt aus Gießen und der Vellmarer Alexander Kattenbach starten im Opel Adam gemeinsam in die Saison. Foto: Peter Fritschler © Peter Fritschler

Vellmar. Es ist Neuland, das Alexander Kattenbach an diesem Wochenende betritt. Eigentlich mehr befährt, denn der Vellmarer geht in seine erste Saison als Rallyefahrer.

Motorsport betreibt der 23-Jährige schon seit seinem achten Lebensjahr, erst Kart-, dann Automobilslalom. Und das auch recht erfolgreich, nimmt man nur einmal den dritten Platz bei der deutschen Kartslalom-Meisterschaft in der Klasse 4 im Jahr 2011. Oder drei Jahre später den Erfolg beim ADAC-Bundesendlauf der Youngster im Automobilslalom.

Nach vielen Jahren Einsamkeit im Kart oder im Slalomauto folgt jetzt für Alexander Kattenbach die Zeit mit „Gesprächspartner“ im Cockpit. Sina Hildebrandt aus Gießen macht künftig auf dem Beifahrersitz die Ansagen aus dem „Gebetbuch“. Aus dem „Schrieb“, den Kattenbach nach dem Abfahren der Wertungsprüfungen diktiert hat.

Im letzten Jahr fuhr Kattenbach mit Daniel Rosenmüller im Oktober als Gastfahrer bei der Rallye Erzgebirge im ADAC Opel Rallye Cup im Opel Adam mit. Es war der erste Rallyeauftritt, ein richtungsweisender. „Nach den ersten Metern wusste ich, das ist mein Ding“, sagt Alexander Kattenbach, der Mitglied im ADAC OC Fuldatal ist.

Mit dem Rallyesport hatte der Vellmarer schon immer geliebäugelt. Dann gab es die Gelegenheit, einmal in die geländegängige Disziplin des Motorsports reinzuschnuppern. Und es gab den Kontakt mit dem Großalmeröder Rallyespezialisten Horst Rotter.

Dann passte alles irgendwie zusammen, und jetzt fährt Alexander Kattenbach am kommenden Wochenende seine erste offizielle Rallye. Bei der Rallye Saarland-Pfalz mit Start und Ziel in St. Wendel. Kattenbach wird die komplette Saison mit sieben Läufen im Rahmen des ADAC Opel Cups mit einem 140 PS starken Opel Adam bestreiten. Und Horst Rotter wird sich mit seinem Team um das Duo Kattenbach/Hildebrandt kümmern.

Kattenbach, der im siebten Semester Maschinenbau studiert, ist in der Talentförderung des ADAC Hessen-Thüringen, dadurch kommt er auch in den Genuss einer finanziellen Zuwendung. „Aber wir hatten auch ein Seminar-Wochenende“, erzählt der Vellmarer. „Mit Interview-Training, wichtigen Motorsporttipps, und es gab einen Trainingsplan für die körperliche Fitness.“

Sich als Newcomer Ziele zu setzen, ist immer schwierig, Kattenbach formuliert es so: „Jetzt fahre ich erst einmal, dann sehen wir weiter. Ankommen ist wichtig, das Beste geben und vielleicht von Lauf zu Lauf steigern.“

Ein alter Hase im Rallyesport ist der Niestetaler Konstantin Keil (KMC Kassel). Er geht mit der bewährten Beifahrerin Stefanie Fritzensmeier (SFG Lippe) im Citroën DS3 R3T Max ebenfalls bei allen sieben Wertungsrennen an den Start. Keil will in der kommenden Saison in der Meisterschaft der „Zweiradler“ (2 WD) noch einmal richtig angreifen. „Unser Ziel ist es, in diesem Jahr den Titel zu holen“, sagt Konstantin Keil. „Das Auto läuft rund, die Tests in Weißenborn waren optimal.“

Der Schauenburger Chris Gropengießer wird in dieser Saison erst später ins DM-Geschehen eingreifen.

Die Rallye-DM 2019: 8./9. März Saarland-Pfalz, 24./25. Mai Sachsen-Rallye, 14./15. Juni Stemweder Berg, 26./27. Juli Wartburg, 9./10. August Rund um die Sulinger Bärenklaue, 4,/5. Oktober Erzgebirge, 18./19. Oktober 3-Städte-Rallye.

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