Melsunger Clubfahrer Appleton trumpft beim Finale auf – Cooper als 13. im Pech

Er ist Vize-Europameister

Starke Vorstellung: Andrew Appleton (MSC Melsungen) wurde auf der Grasbahn in Hertingen bei Freiburg Vize-Europameister. Foto: Pfaff/nh

Hertingen/Melsungen. Andrew Appleton ist neuer Vize-Europameister auf der Grasbahn: Der Engländer, der für den MSC Melsungen startet, zeigte beim Finale in Hertingen eine starke Leistung und musste sich lediglich seinem überragenden Landsmann James Shanes beugen.

Der südwestliche Zipfel Deutschlands nahe Freiburg blieb vom Dauerregen der letzten Tage verschont und die Bahn war in einem Topzustand. Der Wahl-Melsunger Appleton, der bereits das EM-Halbfinale gewinnen konnte und auch mit seinem dritten Platz beim Heimrennen in Melsungen aufhorchen ließ, nahm es mit 17 Konkurrenten auf.

Den ersten Vorlauf gewann Appleton souverän und zeigte, dass er seinen zweiten EM-Titel nach 2010 landen wollte. Schnell stellte sich heraus, dass die Startplätze ganz Außen die schnellsten waren. Im zweiten Lauf musste es der 35-Jährige von der Innenbahn aus aufnehmen und trumpfte als Dritter auf.

In den anschließen Vorläufen musste der vierfache britische Meister gegen den alten und neuen Europameister Shanes antreten und wurde jeweils Zweiter. Im letzten Vorlauf überholte er in der letzten Runde den dreifachen Europameister Stephan Katt (Kiel) spektakulär und sicherte sich so den direkten Einzug in den Finallauf.

Die vier Punktbesten sowie der Erst- und Zweiplatzierte aus dem B-Finale hatten dabei auf dem Markgräfler-Ring ihr ganzes Können aufbieten. Der überragende James Shanes hatte einen Blitzstart erwischt und ging als Erster auf die kurze Gerade. Direkt neben ihm kam Appleton ebenfalls gut aus dem Startband. Der amtierende Europameister fuhr mit atemberaubendem Tempo vorneweg. Der MSC-Clubfahrer probierte Druck aufzubauen, musste aber die Überlegenheit des Youngsters anerkennen. Dritter wurde überraschend der Speedwayfahrer Edward Kennett als dritter Engländer im Bunde.

Für den zweiten Melsunger, Paul Cooper, war es dagegen ein Abend zum Haare raufen. Die guten Trainingszeiten konnte der 35-Jährige nicht umsetzen. Beim Start spielte der Motor nicht mit und er verlor deutlich an Leistung. Die Folge: ein für ihn enttäuschender 13. Platz. (sbs)

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