Fabian Rotter vom KMC Kassel mischt ab Freitag beim ADAC Opel Rallye Cup mit

Vorbelastet am Start

Fit für den ersten Einsatz: Der Großalmeröder Fabian Rotter steigt am Wochenende im Opel Adam am Vogelsberg in die Rallyesaison ein. Foto: Fritschler

GROSSALMERODE. Kein Zweifel, der Großalmeröder Fabian Rotter ist motorsportlich vorbelastet. Vor zehn Jahren hat sein Vater Horst den aktiven Rallyesport aufgegeben, sieht man vom einmaligen Comeback 2011 ab. Vor 30 Jahren siegte Horst Rotter im Opel Junior Cup, es folgten viele erfolgreiche nationale und internationale Rennen. Jetzt fährt Sohn Fabian, gerade 20 Jahre alt geworden und wie Horst Mitglied im Kurhessischen Motorsportclub Kassel, im ADAC Opel Rallye Cup.

Die Entwicklung

„Von zehn bis 17 war Motorsport für mich kein Thema“, sagt Fabian Rotter. Dann machte er den Führerschein, absolvierte einen Test im Opel Adam und das motorsportliche Blut kam in Wallungen: „Plötzlich wusste ich, das musst du versuchen.“ Und jetzt investiert der Student der Wirtschaftswissenschaften jede Minute Freizeit in den Motorsport.

Das Engagement

Das Hauptaugenmerk in diesem Sommer wird für Fabian Rotter auf dem Rallyesport liegen. „Es gibt für mich keinen anderen Schwerpunkt“, sagt der Großalmeröder. „Ich beschäftige mich die meiste Zeit damit, stecke meine gesamte Energie da rein.“ Ohne die Unterstützung seiner Eltern ginge das aber alles nicht. „Wenn ich in den Adam steige, dann bin ich konzentriert und entspannt zugleich. Es macht mich glücklich, wenn alles rund läuft.“

Die Saison

Fabian Rotter wird mit dem erfahrenen Reichelsheimer Co-Piloten Enrico Flores-Trigo die komplette Saison im Opel Rallye Cup im Opel Adam im Rahmen der deutschen Meisterschaftsläufe absolvieren, gefördert vom ADAC Hessen Thüringen. Auftakt ist am Freitag und Samstag mit der Rallye Vogelsberg. „Erstmal ankommen heißt die Devise“, sagt Rotter. „Und dann sehen, was im Laufe der Saison noch geht.“ Die Saison endet nach acht Läufen im Oktober bei der 3-Städte Rallye in der Nähe von Passau.

Die Eltern

Fabian Rotters Mutter Christina schwankt noch zwischen Freude und Skepsis. Schließlich hat das Engagement Horsts jahrelang zum Beispiel die Urlaubsplanungen eingeschränkt. „Aber eigentlich freue ich mich, weil Fabian so begeistert bei der Sache ist“, sagt sie. Vater Horst hat den Sohn nie zum Rallyesport gedrängt, „aber als er von selbst damit kam, habe ich mich natürlich gefreut“. Und als die ersten Tests und der ADAC-Lehrgang erfolgreich verliefen, „wusste ich, dem kannst du ein Auto geben.“

Von Peter Fritschler

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