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Triathlon in Roth: Mückenstürmer-Staffel als 25. im Ziel

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Die Mückenstürmer-Staffel mit von links Marco Schneider, Lars Hildebrand und Michael Mitkov.
Die Mückenstürmer-Staffel mit von links Marco Schneider, Lars Hildebrand und Michael Mitkov. © privat

Roth/Bad Hersfeld – Die Hersfelder „Mückenstürmer“-Staffel mit Michael Mitkov, Marco Schneider und Lars Hildebrand kam beim Triathlon im mittelfränkischen Roth auf Rang 25 an – eine mehr als ordentliche Leistung.

Bei 9:33:45 Stunden blieb die Uhr für die Hersfelder Staffel stehen, als Lars Hildebrand um kurz nach 18.30 Uhr nach dem Marathon im Ziel im Rother Triathlonstadion ankam. Die Zeit der besten Mannschaft, einer Staffel direkt aus Roth, lag bei 7:44:54 Stunden. Die Konkurrenz im Staffel-Wettbewerb in Roth war groß. Insgesamt 501 Mannschaften waren am Start. Bei den Herren waren es allein 236. „Es war eine tolle Veranstaltung mit einer super Stimmung“, erzählt Hildebrand. Auf den letzten Metern wurde er von Schneider und Mitkov begleitet, sodass die drei zusammen im Ziel ankamen. Mitkov war der erste Starter, der an der Brücke bei Hiltpoltstein ins Wasser des Main-Donau-Kanals ging, der für die Schwimmdisziplin von den Organisatoren für den Schiffverkehr extra gesperrt worden war. Die Temperatur im Wasser: 23 Grad. „Das war knapp unterhalb der Grenze an der ein Verbot für Neopren-Anzüge hätte ausgesprochen werden müssen“, erzählt Mitkov.

Weil die Schwimmstrecke nahe am Ufer war, konnten sich die Athleten gut orientieren. „Ich habe Lars Hildebrand sehen können, wie er mich angefeuert hat“, erzählt er. Nach 1:13:51 Stunden stieg er aus dem Wasser und übergab den Transponder-Chip, der an einem Bändchen befestigt ist, an Marco Schneider.

180 Kilometer – noch nie zuvor hatte Schneider eine Strecke mit dem Rad an einem Stück absolviert. „Ich war zum ersten Mal in Roth, hatte vor allen Dingen keine Erfahrung mit der Ernährung“, sagt er. Schneider war begeistert von den Fans an der Strecke. „Am Solarer Berg trägt dich die Stimmung die Anhöhe hoch“, sagt er. Schwerer als der Solarer Berg wäre allerdings die Anhöhe in Greding vor Hiltpoltstein gewesen. „Die hat dir alles abverlangt“ Seine Zeit: 5:12:46 Stunden.

Hildebrand musste als Schlussläufer die größte Hitze ertragen. Er kam nach 3:03:28 Stunden an. „Mit meiner Zeit bin ich nicht ganz zufrieden“, sagt er. Von den Kollegen wurde er unterwegs unterstützt und angefeuert. Mitkov begleitete Hildebrand zum Teil auf dem Rad, um ihn zu unterstützen – Teamgeist ist Pflicht in der Staffel. » CHALLENGE ROTH

Von Hartmut Wenzel

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