Beim TV Hersfeld unterstützt ab sofort ein Jugendförderverein die Handballabteilung

Den Nachwuchs im Blick

Kleine Hände – kleine Bälle: Die Handballminis des TVH um Trainerin Heidi Mötzing (stehend) und Jugendkoordinator Thomas Feick (hinten rechts), haben von Michael Börner (links) und Werner Hampe (rechts) vom Jugendhandballförderverein neue Bälle bekommen. Foto: Herrmann

Bad Hersfeld. Die Handballminis des TV Hersfeld sind die Ersten – die Ersten, die sich über eine Zuwendung des neuen Jugendhandballfördervereins des Clubs freuen dürfen. Dessen Vorsitzender Werner Hampe und sein Stellvertreter Michael Börner übergaben kürzlich einen großen Karton kleiner, bunter Handbälle an Trainerin Heidi Mötzing, die sich darüber natürlich ebenso freute wie Thomas Feick, der Jugendkoordinator des Hersfelder Clubs.

Doch was hat es mit dem Jugendhandballförderverein auf sich? Werner Hampe erklärt das so: „Wir arbeiten als gemeinnütziger Verein für den Verein. Wir sind neun Leute, die mit ihren Kontakten ein Netzwerk bilden wollen, um unsere vielen Jugendlichen aller Altersklassen zu unterstützen.“ Dabei gehe es nicht nur um materielle Zuwendungen, sondern auch ganz andere, wichtige Dinge. „Vielleicht können wir auch mal einem Spieler eine Praktikums- oder Ausbildungsstelle vermitteln“, sagt Michael Börner.

Doch auch in der Akquise von qualifizierten Nachwuchstrainern oder wenn es darum gehe, junge Handballer bei einer Trainerausbildung zu unterstützen, wollen Hampe, der im Hersfelder Klinikum als Pressesprecher tätig ist, und seine Mitstreiter aktiv werden.

„Wir arbeiten als Verein für den Verein.“

Jugendkoordinator Feick versteht sich indes als Bindeglied zwischen der Nachwuchsabteilung und dem Förderverein. Was die Strukturen anbelangt, ist Börner vor allem eines noch ganz wichtig: „Wir werden Thomas nicht dazwischenfunken, sondern wollen ihn unterstützen, wo immer wir können.“ Mehr als 200 Kinder und Jugendliche sind in der Handballabteilung des TVH in dieser Saison am Ball. Und denen will man in Zukunft nach Möglichkeit noch bessere Bedingungen bieten. „Für den Verein allein ist es immer schwerer das zu stemmen. Wenn wir nach vorn anstatt zurück gehen wollen, musste etwas passieren“, sagt Hampe zur Grundidee.

Rundherum hätten viele benachbarte Vereine Mühe und Not, den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten. Der TV Hersfeld will diesem Trend entgegensteuern. „Die Resonanz ist da, die ersten Rückmeldungen sind durchweg positiv“, sagt Hampe zuversichtlich.

Von Sascha Herrmann

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