Leichtathletik

Neele Eckhardt holt wieder Hallen-Gold im Dreisprung

Bestweite im ersten Sprung: Neele Eckhardt gewann den Dreisprung-Titel mit 13,85 Meter.
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Bestweite im ersten Sprung: Neele Eckhardt gewann den Dreisprung-Titel mit 13,85 Meter.

Bei den 68. deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften ging Neele Eckhardt von der LG Göttingen im Dreisprung als Favoritin am Start und wurde dieser Rolle auch gerecht. Gleich im ersten Sprung schockte sie ihre Konkurrenz, sprang 13,85 Meter, an die keine Konkurrentin mehr herankam.

Dortmund – „Eine gute Leistung“, war auch Eckhardts Trainer Frank Reinhardt mit der Titelverteidigung zufrieden. 2020 hatte die LGerin den Titel in Leipzig geholt.

Mit ihrem letzten und sechsten Sprung hätte sie möglicherweise noch ihre Siegesweite übertreffen können, ihr Sprung war aber ungültig. Ihre größte nationale Konkurrentin Kristin Gierisch aus Chemnitz war nicht am Start. Von der Olympia-Norm von 14,32 Meter blieb Eckhardt erneut noch ein gutes Stück entfernt.

Mit ein bisschen Glück wäre Eckhardt, die nach dem Wettkampf zur Dopingprobe musste, aber fast noch an diese Weite herangekommen. Reinhardt: „Im dritten Versuch ist Neele ein richtig guter Sprung gelungen, der bestimmt 14,30 Meter weit gewesen wäre. Leider war sie beim Absprung hauchdünn übergetreten.“ Also ungültig.

Wahrscheinlich geht Eckhardt am Mittwoch bei einem World Indoor Meeting im Madrid (Spanien) an den Start. „Das klärt sich spätestens am Montag“, so Reinhardt.

Eckhardt hatte sich vorgenommen, ihre Hallenbestleistung von 13,94 anzugreifen, doch war bereits nach dem ersten Sprung so ein wenig die Luft raus. Mit ihrem zweibesten Sprung auf 13,68 Meter hätte sie auch gewonnen, denn die Wattenscheiderin Jessie Maduka belegte mit 13,67 m den zweiten Platz. Bronze holte die Chemnitzerin Maria Purtsa ebenfalls mit gesprungenen 13,67 m, Maduka hatte aber den besseren zweiten Sprung.

Eckhardts Göttinger LG-Vereinskameradin Kira Wittmann übertraf ihre persönliche Bestleistung von 12,85 m um vier Zentimeter auf 12,89 und wurde am Ende Fünfte im Feld der neun Dreispringerinnen. „Eine richtig gute Leistung von ihr“, lobte Reinhardt die Kommissar-Anwärterin. Wittmann hatte 2020 von März bis September pausiert wegen ihres Studiums bei der Polizei. Sie ist eine Kandidatin für die U 23-EM im norwegischen Bergen.  (wg/haz-gsd)

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