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Nentershausen erwartet den Favoriten Hönebach

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Da muss man schon ein bisschen im Archiv blättern: Beim Wildecker Hallenturnier 2019 trafen Nentershausen (in Grün) und Hönebach letztmals aufeinander.
Da muss man schon ein bisschen im Archiv blättern: Beim Wildecker Hallenturnier 2019 trafen Nentershausen (in Grün) und Hönebach letztmals aufeinander. © Thomas Walger

Nentershausen – Die Fußballerweisheit, dass Pokalspiele oftmals ihre eigenen Gesetze haben, bewahrheitete sich auch bei der diesjährigen Bitburger Pokalrunde. Bestes Beispiel ist A-Ligist Nentershausen/Weißenhasel/Solz, der am Samstag in Nentershausen ab 15.30 Uhr den Gruppenligisten ESV Hönebach im Endspiel zu Gast hat.

Der Weg der Dreierspielgemeinschaft ins Finale war beeindruckend. Im Achtelfinale schlug sie Pokalverteidiger SG Niederaula/Kerspenhausen mit 1:0. Es folgte im Viertelfinale ein 7:1 beim Ligakonkurrenten SG Heenes/Kalkobes, und schließlich im Halbfinale musste sich Kreisoberligist ESV Weiterode der SG mit 0:5 beugen.

Natürlich stelle dieses Spiel sowohl für die Spieler, als auch für den Verein etwas Besonderes dar, trotzdem sei das Hauptaugenmerk aber auf die Meisterschaft gerichtet. „Wir wollen nicht als zweiter Sieger vom Platz gehen, wissen aber die Partie einzuordnen, in der Hönebach klarer Favorit ist“, dämpft Trainer Matthias Sippel die Euphorie.

Man werde alles in die Waagschale werfen, um vielleicht eine kleine Sensation zu erreichen.

Gleich fünfmal in Folge war der ESV Hönebach Anfang der 90er-Jahre Kreispokalsieger. Der letzte Erfolg in der Saison 1994/1995 gelang mit 3:1 gegen die SG Haselgrund. Danach machten sich die Eisenbahnersportler rar in diesem Wettbewerb und legten die Priorität mehr auf die Meisterschaftsrunden.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, es waren halt andere Zeiten“, sagt ESV-Urgestein und Fußballobmann Bernd Noll. Aufgrund des Klassenunterschieds sei man sich der Favoritenrolle durchaus bewusst und nehme sie auch an.

Für den ESV läuft es aktuell mehr als gut. Zwei Siege und ein Remis zum Start in der Aufstiegsrunde sprechen eine deutliche Sprache. „Nentershausen wird mit Feuereifer ran gehen, um dem Favoriten ein Bein zu stellen“, warnt Noll, der eine große Zuschauerkulisse erwartet. In der Offensive ist Tim Schwarz eine Alternative für den am Fußgelenk verletzten Marcel Katzmann. Während Marius Bommer noch länger ausfallen wird, könnte Marius Zilch wieder fit sein.

Von Thomas Becker

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