1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport

Nervenstark im letzten Wurf: Ingenbleek holt Silber bei DM

Erstellt:

Von: Thorsten Spohr

Kommentare

Robert Ingenbleek sicherte sich mit dem letzten Wurf Rang zwei in der M 55.
Silber im Diskus: Robert Ingenbleek sicherte sich mit dem letzten Wurf Rang zwei in der M 55. © Ralf Görlitz

Mit drei Medaillen im Gepäck kehrten die Frankenberger Leichtathletik-Oldies von den Deutschen Meisterschaften in Erding zurück. Robert Ingenbleek (LG Eder) sicherte sich Silber im Diskuswurf der M 55, die Rennertehäuserin Diana Richter holte sich jeweils Bronze im Speerwurf und über die 100 Meter der W 50.

Frankenberg - Der Wettkampf im Diskuswurf der M 55 war an Spannung kaum zu überbieten. Bis zum vorletzten Durchgang lag Robert Ingenbleek bei strömendem Regen und kühlen Temperaturen mit 42,23 Metern auf Rang eins. Dann übernahm Jens Kaden (Köthen) mit 42,74 Metern die Führung. Doch Ingenbleek konterte im letzten Durchgang nervenstark, steigerte sich auf 42,92 Meter und übernahm wieder die Führung. Doch mit dem letzten Wurf des Wettbewerbs kam Thomas Schroers (Repelen) auf 45,41 Meter – die Siegerweite. Kaden wurde Dritter. Traurig war Ingenbleek aber nicht, denn er hatte sein persönliches Ziel, einmal bei den Titelkämpfen auf dem Siegertreppchen zu stehen, erreicht. „Ich war einfach happy, dass ich Jens Kaden noch geknackt habe.“

Im Kugelstoßen reichte es für den Frankenberger Rechtsanwalt nicht zu einem Platz auf dem Siegertreppchen, mit 12,74 Metern landete er auf Rang vier, 66 Zentimeter hinter Thomas Schroers, der Bronze holte. Den Titel sicherte sich Leif Timmermann (Mannheim, 14,44 Meter), Silber ging an Michael Bott (Fahrdorf, 13,77 Meter). „Es war mein konstantester Wettbewerb mit der Kugel in diesem Jahr“, bilanzierte Ingenbleek zufrieden angesichts von fünf Würfen über die 12,50 Meter.

Diana Richter nahm zwei Medaillen mit auf die Heimreise. 14,44 Sekunden reichten in der W 50 zu Bronze über die 100 Meter hinter Tanja Hecht (Nordheide, 14,07 Sekunden) und Heike Martin (Chemnitz, 13,35 Sekunden). Ebenfalls Rang drei gab es für die Rennertehäuserin im Trikot des TSV Korbach im Speerwurf. Im vorletzten Versuch landete der Speer bei 31,24 Metern. Den Sieg sicherte sich Dagmar Suhling (Verden, 41,29 Meter), Silber Andrea Zahn (Spandau, 36,65 Meter). Im Weitsprung verpasste sie die dritte Bronzemedaille nur knapp, Richter lag mit 4,30 Metern neun Zentimeter hinter der Dritten Diana Garde (Ganderkesee, 4,39 Meter).

Tatjana Schilling vom TSV Korbach stellte ihre Klasse einmal mehr unter Beweis. Sie holte sich Gold in der W 50 über 200 Meter (26,92 Sekunden), 400 Meter (59,56 Sekunden), 80 Meter Hürden (13,12 Sekunden), Hochsprung (1,49 Meter) und im Weitsprung (5,22 Meter). Silber gab es zudem im Kugelstoßen mit 12,53 Meter. Vereinskollegin Marion Tenbusch freute sich in der W 50 über Bronze über die 80 Meter Hürden (14,48 Sekunden).

Andreas Linnemann reiste direkt aus dem Urlaub nach Erding und landete über die 200 Meter der M 60 in 28,40 Sekunden auf Rang fünf. Eine Leistung, mit der der LG-Eder-Athlet zufrieden war, lag sie doch nah an seiner Saisonbestleistung.

Auch interessant

Kommentare