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Fußball: Cino Schwab, der neue Trainer der SG Haunetal

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Hat etwas zu erzählen: Der aus Hünfeld stammende Cino Schwab ist neuer Trainer des Fußball-Kreisoberligisten SG Haunetal.
Hat etwas zu erzählen: Der aus Hünfeld stammende Cino Schwab ist neuer Trainer des Fußball-Kreisoberligisten SG Haunetal. © Hartmut Wenzel

Neuer Verein, neue Liga, neues Glück: Seit diesem Sommer ist Cino Schwab verantwortlicher Trainer beim Kreisoberligisten SG Haunetal.

Haunetal - Der 35-jährige Fußballer, der aus Hünfeld stammt, hat bereits höherklassig Erfahrung gesammelt. Haunetal ist seine erste Trainerstation im Seniorenbereich.

Wenn Schwab am Telefon ins Erzählen kommt, weiß man schnell, dass man es mit einem guten Fußballer zu tun hat. Rund 140 Hessenligaspiele hat er hinter sich, war mit Lehnerz, Borussia Fulda, Neuhof erfolgreich. Und natürlich in Hünfeld, wo er bereits in der Jugend aktiv war. Zuletzt spielte er in der Gruppenliga in Hosenfeld, musste dann aber ein halbes Jahr aus privaten Gründen pausieren. „Ich hatte viel um die Ohren, deswegen.“ Jetzt ist er wieder an Deck, will das Schiff der SG Haunetal in den sicheren Hafen steuern, als Spielertrainer den Abstieg verhindern. „Je früher wir in der Saison die dafür notwendigen Punkte holen, desto besser,“ erklärt er. Natürlich hofft er auch auf eine spielerische Steigerung, schränkt aber ein: „Das geht nicht in 14 Tagen. Das braucht seine Zeit.“

Das Team sei aber dazu auf dem besten Weg. Die Trainingsbeteiligung sei in der Vorbereitung gut gewesen. „Es waren immer 17 bis 19 Mann da, da kann ich nicht klagen.“ Aber in den Testspielen gab es den ein- oder anderen Ausfall. „Gerade wenn die Eckpfeiler des Teams wegbrechen, können die Impulse fehlen“, sagt Schwab, der von seinem Co-Trainer Andreas Weissgerber unterstützt wird.

Während Weissgeber, einer der besten Freunde von Schwab, auf der Bank Platz nehmen wird, lässt Schwab seine Position auf dem Feld offen. „Im Laufe der Jahre habe ich, bis auf den Torwart, alles durchlaufen – vom Innenverteidiger über das Mittelfeld bis zum Angriff. Ich werde dort sein, wo die Mannschaft mich am meisten braucht. Dort, wo die größte Lücke sein wird.“ Teamplayer zu sein ist für ihn eine Selbstverständlichkeit.

Als Trainer ist es seine Aufgabe, die Zugänge zu integrieren. Er brachte seinen Bruder Rocco mit, der aber krankheitsbedingt kaum in der Vorbereitung trainieren konnte. Als großes Talent gilt das Haunetaler Eigengewächs Laurenz Reuber, der in der letzten Saison in der A-Junioren des JFV Aulatal spielte. Neu sind auch Sebastian Paul sowie Niklas Kürten. Hersfelds Handballfans ist Kürten als Torwart beim TVH bekannt. „Der Niklas ist topfit. Er hat letztmals in der C-Jugend Fußball gespielt. Ich denke, ich kann ihn auf Außen im Angriff einsetzten. Er muss nur noch einen Torriecher entwickeln“, sagt Schwab und lacht.

Pech hatte Haunetal bei seinem ersten Saisonauftritt in Steinbach. „Das 2:2-Remis war auch unserer Sicht glücklich, Steinbach vergab zwei Chancen, wir hatten aber auch welche zum 3:1. Aber wenn man die nicht nutzt, geht ein Spiel eben so aus wie in Steinbach.“ Schwab gibt zu, dass er in der neuen Liga nur vielleicht eine Handvoll Spieler kennt. „Christian Pfeiffer von Neuenstein, damals bei Borussia Fulda, ist einer der wenigen. Neuenstein wird ja auch als Favorit gehandelt, neben Vereinen wie Bebra, Niederaula oder auch Dittlofrod“, sagt er.

Letztere kommen Sonntag (18 Uhr/Neukirchen) zum Nachbarschaftsduell ins Haunetal. „Sie haben eine tolle Serie hinter sich. Wir müssen uns auf einen heißen Tanz gefasst machen.“ Spieler, die höherklassig Erfahrung gesammelt haben wie Schwab, lieben das. Es ist ihr Lebenselixier. (Hartmut Wenzel)

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