Fußball-Hessenligist KSV Baunatal startet mit einem Auswärtsspiel in Neuhof

Neue Hessenliga-Saison verspricht Spannung

Das Parkstadion ist im Moment wieder sein zweites Zuhause: Tobias Nebe, Trainer des Fußball-Hessenligisten KSV Baunatal, hat das Training vor dem Saisonstart am 13. August intensiviert.
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Tobias Nebe, Trainer des Fußball-Hessenligisten KSV Baunatal, betritt das Baunataler Parkstadion.

Der Saisonstart in der Fußball-Hessenliga rückt näher. Am Donnerstagabend tagte der Hessische Fußball-Verband (HFV), um dem Spielplan der künftig zweigeteilten Liga seinen letzten Feinschliff zu geben.

Den Auftakt macht nun am 13. August um 20 Uhr das Main-Taunus-Derby zwischen dem SV Zeilsheim und dem FC Eddersheim. Der einzige nordhessische Vertreter in der höchsten hessischen Spielklasse, der KSV Baunatal, steigt am Samstag, 14. August, ins Spielgeschehen ein. Um 16 Uhr wird das Spiel beim SV Steinbach angepfiffen. Eine Woche später folgt ab 14.30 Uhr im Baunataler Parkstadion das erste Heimspiel gegen den SV Neuhof.

„Bis auf kleinere Änderungen wurde die ursprüngliche Terminplanung bestätigt“, sagte am Freitag Baunatals Trainer Tobias Nebe. Er und sein Verein hatten im Juni im Rahmen einer Besprechung mit dem HFV für die Zweiteilung der Hessenliga gestimmt (siehe untenstehende Grafik). Um eine reguläre Beendigung der Saison im Rahmen der noch immer nicht abwägbaren Corona-Pandemie wahrscheinlicher zu machen, hatte sich daraufhin der HFV für eine Ligateilung anhand regionaler Gesichtspunkte mit anschließender Auf- und Abstiegsrunde entschieden.

„Ich glaube, dass der Modus spannend ist. Allerdings dürfen wir uns dieses Mal nicht allzu viele Pannen erlauben. Bis zur Winterpause müssen wir unter die ersten fünf Teams in unserer Gruppe kommen, um nicht in die Abstiegsrunde zu rutschen“, sagt Nebe weiter.

Aktuell werde beim Training Vollgas gegeben, aber es laufe personell suboptimal. Mehrere KSV-Spieler würden an Impfnebenwirkungen leiden, und auch eine Hiobsbotschaft gibt es bei den Baunatalern. „Moritz Meuser hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt die ganze Saison aus“, sagt Nebe, der die Gruppeneinteilung insgesamt begrüßt. Vorgesehen ist dabei, dass alle Gruppenmitglieder in Hin- und Rückspielen gegeneinander spielen, bevor nach der Winterpause die Aufteilung in Auf- und Abstiegsrunde erfolgt.

Genauso spannend wie der jährliche Kampf um den Klassenerhalt wird sicherlich auch in der Saison 21/22 wieder der um die Aufstiegsränge werden. Zu den Top-Mannschaften aus der letzten Spielzeit Fulda-Lehnerz, Dreieich, Hanau, Friedberg und Walldorf gesellen sich mit Stadtallendorf und Alzenau zwei weitere Kandidaten für die Teilnahme an der Aufstiegsrunde.

Während nun für den KSV die weiten Wegstrecken bis ins südlichste Hessen wegfallen, sind die nächsten Gegner Eintracht Stadtallendorf und der SV Steinbach. Da in Nordhessen nun schon länger der FSC Lohfelden und der OSC Vellmar nicht mehr in der höchsten Spielklasse mitmischen, fehlen den Baunatalern ohnehin die Derby-Gegner, die es bei den südhessischen Rivalen reichlich gibt. „Diese Derbys fehlen uns ja nun schon länger, und wir werden versuchen, das Beste aus dem neuen Spielmodell zu machen“, gibt sich Tobias Nebe optimistisch.

.  Heute ab 13.30 Uhr stellt der KSV Baunatal im Parkstadion seine aktuelle Hessenliga-Mannschaft vor. Um 14 Uhr wird dann ein Testspiel gegen den SSV Sand angepfiffen. Zuschauer sind im Parkstadion gestattet. (Martin Scholz)

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