FUSSBALL

Neue Spielzeit beginnt am 8. August

Will in der Kreisoberliga eine gute Rolle spielen: Die SG Niederaula/Kerspenhausen, hier Fabian Koch, rechts, im Zweikampf mit Benjamin Fuß, Hünfelder SV.
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Will in der Kreisoberliga eine gute Rolle spielen: Die SG Niederaula/Kerspenhausen, hier Fabian Koch, rechts, im Zweikampf mit Benjamin Fuß, Hünfelder SV.

Hersfeld-Rotenburg – 81 Mannschaften, eine weniger gegenüber der vergangenen Saison, haben die Vereine aus dem Fußballkreis Hersfeld-Rotenburg für die kommende Spielzeit gemeldet. „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, sagt Kreisfußballwart Rainer Schmidt (Friedewald) nach einer Videokonferenz mit den Mitgliedern des Kreisfußballausschusses und Vereinsvertretern.

Er war sich durchaus bewusst, dass die Corona-Krise auch deutlichere Spuren hätte hinterlassen können.

Einzig die FSG Bebra zog ihre zunächst gemeldete dritte Mannschaft kurzfristig zurück, sonst wäre gar kein Verlust zu verzeichnen gewesen. Mit dem Rückzug der SG Festspielstadt/SVA/SpVgg. Hersfeld aus der Kreisoberliga Nord (KOL) meldete die SG nur noch ein Team für die B-Liga. Der freiwillige Gang des Hünfelder Vertreters SC Raßdorf in die Kreisliga A 2 Hersfeld-Hünfeld hat zur Folge, dass die KOL nunmehr wieder 16 Teams umfasst.

Weitere Veränderungen im Kreis sind, wie bereits vermeldet, der Wechsel des ESV Ronshausen von der A- in die B-Liga. Und auch die Sport- und Freizeitfreunde (SuFF) Raßdorf werden zukünftig eine Klasse tiefer auf Punktejagd gehen. Sie wechseln von der B- in die C-Liga.

Starten werden alle Ligen am 8. August, wie auch der Rest in der Region Fulda. Die traditionelle Spielweise mit Hin- und Rückspielen wird es allerdings nicht geben. Nach einer Einfachrunde bis Ende Oktober wird im Frühjahr im Playoff-/Playdown-Modus gespielt. Relegationsspiele wird es nicht geben. Der Hintergrund ist, mit Blick auf die Corona-Pandemie, möglichst schnell eine Wertungsgrundlage zu schaffen. Eine Ausnahme bildet der Fußballkreis Lauterbach-Hünfeld, der in seinen vier Ligen aufgrund einer Klassenstärke von höchstens 14 Teams eine Vor- und Rückrunde spielt.

Schmidt teilte mit, dass die Schlüsselzahlen in den einzelnen Ligen so gewählt wurden, dass viele Vorspiele der Reserven gewährleistet seien. Aufgrund der weiterhin geltenden Hygieneregeln werden die Vorspiele um 12.45 Uhr und die Spiele der ersten Mannschaften um 15.30 Uhr angepfiffen.

Vorgesehen sind im August zwei Doppelspieltage, Ende Oktober soll die Hinrunde dann enden. „Wenn alles glatt läuft, könnten wir dann die ersten beiden Novemberwochenenden noch für die neue Pokalrunde nutzen“, stimmte Spielleiter Thomas Becker (Bosserode) die Vereine schon einmal auf die Bitburger Pokalsaison 2021/2022 ein. Zunächst gelte es aber die noch ausstehende Runde vom 17. bis 31. Juli durchzuziehen.

Beim Fußballnachwuchs liegen aktuell noch keine Zahlen vor, da die Meldefrist bis zum 15. Juli verlängert wurde. Sportlich sind allerdings die Ambitionen bei den A-Junioren, bei denen der Kreispokalsieger bereits am 10. Oktober gemeldet werden muss. Hier steigen die Verbandsligisten erst wieder auf Hessenebene ein. In den Gruppenligen wurde die Klassenstärke auf zwölf Teams festgelegt und es wird eine Vor- und Rückrunde gespielt.

Bei den Frauen, die ihre Spielserie am 4. September starten, gab es erfreulicherweise Zuwachs. Der SV Unterhaun meldete zwei Teams zum Spielbetrieb an, der SC Lispenhausen geht noch mit einer Neunermannschaft an den Start.

„Endlich wieder Fußballspiele mit Zuschauern betrachte ich als Geschenk, geht sorgsam damit um“, bat Fußballchef Schmidt die Vereinsvertreter nach wie vor auf die Abstands- und Hygienevorschriften zu achten.

Außerdem nutzte der neue Vereinsserviceassistent Fabian Seck aus Neukirchen, der für die Kreise Hersfeld-Rotenburg und Waldeck-Frankenberg unterstützend tätig sein wird, die Gelegenheit, sich bei den Vereinen vorzustellen. » WEITERE ARTIKEL

Von Thomas Becker

Rainer Schmidt

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