EJ Kassel 89ers mit prominenter Verstärkung

Neustart in der Hessenliga: Ex-Huskies bei den 89ers

Wechseln vom Profi- zum Amateureishockey: Michi Christ und Derek Dinger, hier noch im Trikot der Huskies, stehen ab Sonntag für die EJ Kassel 89ers in der Hessenliga auf dem Eis.
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Wechseln vom Profi- zum Amateureishockey: Michi Christ und Derek Dinger, hier noch im Trikot der Huskies, stehen ab Sonntag für die EJ Kassel 89ers in der Hessenliga auf dem Eis.

Die EJ Kassel 89ers starten am Sonntag in die Hessenliga-Saison. Mit dabei sind dann viele Ex-Profis von den Kassel Huskies. Für manch einen ist es der Neustart als Amateursportler.

Kassel – Nun geht sie also los für Michi Christ, Derek Dinger und auch Lasse Bödefeld: die zweite Sportkarriere als Eishockey-Amateur. Die drei Ex-Profis, die im Sommer ihre Karriere beendet haben, starten am Sonntag um 18.30 Uhr mit den EJ Kassel 89ers in die Hessenliga-Saison. Zum Auftakt sind die Eifel-Mosel-Bären aus Bitburg zu Gast in der Kasseler Eissporthalle.

„So kurz vorm Start steigt bei uns langsam die Spannung“, sagt Derek Dinger. Der frühere DEL- und Huskies-Verteidiger ist im Sommer bekanntlich ins Marketingteam der Huskies gewechselt. Nun geht er für die 89ers aufs Eis. „Das ist wirklich ganz witzig. Es macht Spaß, mit Leuten wie Michi, Lasse, Manu Klinge, Alex Engel oder Kevin Jorch zusammenzuspielen. Mit Kevin habe ich schon in der Jugend auf dem Eis gestanden“, sagt Dinger.

Ganz andere Vorbereitung als bei Profis

Den Gegner kann er noch nicht einschätzen, EJK-Pressesprecher Florian Hirdes sagt: „Bitburg ist kein schwacher Gegner. Das waren in den vergangenen Jahren immer enge Spiele.“ Er schätzt vor allem die Lauterbacher Luchse um den Kasseler und Ex-Husky Tobias Schwab als starken Konkurrenten ein.

Die Vorbereitung auf die Hessenliga-Saison sei laut Dinger ganz anders gelaufen als beim Profi-Eishockey: „Der Begriff Hobby passt gut zu unseren Trainingszeiten. Trotzdem sind alle mit großem Ehrgeiz dabei und wir wollen das Spiel am Sonntag unbedingt gewinnen.“ Einmal werde aktuell pro Woche trainiert, diese Woche kommt eventuell eine zweite Einheit dazu.

Hoffnung auf viele Zuschauer

Trainer sind übrigens seit dieser Saison Christoph Kessler und Jan Bönning, der auch die U20 betreut. „Die beiden geben Übungen und die Richtung vor. Wir neuen Spieler stehen bei Fragen gern unterstützend zur Seite, stellen uns aber auf keinen Fall in den Vordergrund“, sagt Dinger. Seine Rolle sieht der 34-Jährige auch in der Hessenliga in der Abwehr. „Ich kann als Joker aber auch woanders einspringen.“

Er hofft, am Sonntag einige bekannte Gesichter in der Halle zu sehen, wenn die Huskies spielfrei haben. „Ich bin gespannt, was da auf uns zukommt. Von meiner Familie und aus dem Freundeskreis haben sich schon ein paar Leute angekündigt“, freut sich Dinger.

Auch von den Huskies selbst könnten ein paar Spieler vorbeischauen. „Wir werden uns auf jeden Fall reinhauen – und es soll nicht der erste Heimsieg in der Halle werden“, sagt Dinger mit Blick auf das Spiel der Huskies am Freitag gegen Bayreuth. Den ersten Einsatz als Amateur würde ein Sechs-Punkte-Wochenende abrunden.

2G-Konzept gilt

Auch bei den 89ers gilt am Sonntag ein 2G-Konzept. Der Eintritt ist frei. Einlass erfolgt über den Eingang zur Championsbar, in der Halle gilt auf der Haupttribüne freie Platzwahl. In der Championsbar können Getränke und Snacks gekauft werden, auch vor der Halle soll ein Stand geöffnet sein.

Von Björn Friedrichs

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