Handballmänner der HSG Plesse-Hardenberg wollen gegen Tabellendritten bestehen

Nienburg wird harte Nuss

Thomas Reimann von der HSG Plesse-Hardenberg sucht die Lücke am gegnerischen Kreis. Seine Wurfstärke ist morgen gegen HSG Nienburg gefordert. Foto: Niesen

Nörten-Hardenberg. „Ob für uns etwas drin ist, wird sich zeigen.“ Mit gemischten Gefühlen erwartet HSG Plesse-Hardenbergs Trainer Dietmar Böning-Grebe das Heimspiel seiner Männer in der Handball-Verbandsliga am Sonntag ab 17 Uhr in der Nörtener Sporthalle „An der Bünte“ gegen den Tabellendritten HSG Nienburg.

Nach der reinen Statistik sind die Gäste von der Weser eine harte Nuss. Die Nienburger haben als Aufsteiger bisher eine tolle Saison hingelegt. Ihr Rückstand auf Tabellenführer SV Alfeld beträgt zurzeit nur einen Punkt. Die Gäste reisen mit der Empfehlung an, in der Verbandsliga die meisten Tore (566) erzielt zu haben, was für ihre Angriffsfreude spricht.

Wie stark die Nienburger sind, bekam das Burgenteam im Hinspiel zu spüren, das es mit 35:38 verlor. Hoffnung macht allerdings das sensationelle Abschneiden der Heimsieben am vergangenen Samstag bei der SGH Rosengarten, als sie mit einer Rumpfmannschaft 34:28 gewann.

„Gegen Nienburg müssen wir wie gegen Rosengarten spielen. Unsere Deckung stand gut und wir haben unsere Angriffe konsequent zu Ende gespielt“, erinnert Böning-Grebe seine Schützlinge an das erfolgreiche Konzept.

Er erwartet für morgen ein sehr schnelles Spiel und vertraut auf die Beweglichkeit und Laufbereitschaft seiner Mannschaft auch ohne Ball, die eine der Grundvoraussetzungen für einen möglichen doppelten Punktgewinn sein dürfte. „Wir müssen offensiv decken und den Gästen möglichst viele Bälle wegschnappen“, fordert Böning-Grebe.

Mit nunmehr ausgeglichenem Punktverhältnis (16:16) steht die HSG Plesse-Hardenberg zwar scheinbar gesichert auf dem siebten Platz, der derzeitige erste Absteiger, MTV Braunschweig, weist mit 13:17 Punkten jedoch nur drei Zähler weniger auf als das Burgenteam. Ein Sieg wäre deshalb wichtig, um den Abstand zum Tabellenkeller vergrößern.

Personell sind die Gastgeber morgen besser aufgestellt als eine Woche zuvor. Voraussichtlich fehlen nur Kai Hungerland und Arne Urban.

Beim MTV Nienburg wird das Burgenteam vor allem zwei Spieler im Auge behalten müssen: Rückraumkanonier Daniel Fromme und Linksaußen Sebastian Nülle. Böning-Grebe weiß: „Bei Nienburg laufen viele Angriffe über die linke Seite.“ (zhp)

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