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Versprechen an den Opa gehalten: Niklas Wieditz mit TSV Netra im Höhenflug

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Von: Maurice Morth

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Netra-Erfolgsgarant Niklas Wieditz (rechts) hier mit Mannschaftskamerad Björn Fey (links) noch zu gemeinsamen Zeiten beim TSV Wichmannshausen. ARCHI
Netra-Erfolgsgarant Niklas Wieditz (rechts) hier mit Mannschaftskamerad Björn Fey (links) noch zu gemeinsamen Zeiten beim TSV Wichmannshausen. ARCHI © Archivfoto: Florian Künemund

Der Spitzenreiter TSV Netra ist in der Fußball-Kreisliga-A derzeit im Höhenflug. Mächtigen Anteil daran hat Niklas Wieditz, er ist unser Fußballer des Wochenendes.

Eschwege – Wenn vom Kreisliga-A-Spitzenreiter TSV Netra die Rede ist, dann stechen zwei Namen derzeit ganz eindeutig hervor: Hannes Küllmer und Niklas Wieditz, denn 21 der 30 Saisontore des Überraschungsteams aus dem Ringgau erzielten die beiden Offensivkräfte.

Am vergangenen Wochenende ebnete Niklas Wieditz mit seinem zehnten Saisontreffer in der elften Spielminute den Weg zum mittlerweile siebten Saisonsieg gegen den FC Hebenshausen (3:0). Er ist deswegen unser Fußballer des Wochenendes.

Zurück zum Jugendverein TSV Netra

Viele Jahre schnürte der 28-Jährige für den TSV Wichmannshausen die Fußballschuhe, ehe er zu seinem Jugendverein in den Ringgau zurückkehrte: „Mein Opa war früher sehr aktiv beim TSV Netra. Bevor er verstorben ist, habe ich ihm versprochen, dort noch einmal zu spielen. So hat sich das ergeben und ich fühle mich sehr wohl hier“, sagt der in Datterode lebende Wieditz.

Der Torjäger schwärmt vom Miteinander beim TSV: „Wir haben ein sehr gut aufeinander abgestimmtes Team aufbauen können und ergänzen uns seit dieser Saison sehr gut. Das Mannschaftsgefühl ist einfach klasse.“

Wieditz: „Es kommen noch starke Gegner auf uns zu“

Vor allem wenn die schnellen Wieditz und Küllmer auf dem Platz wirbeln, kriegen die Abwehrreihen in der Kreisliga A Probleme. „Mein Tempo ermöglicht es mir, die Pässe meiner Mitspieler schnell mitzunehmen, und ich muss sie meist nur noch im Tor unterbringen – mehr nicht“, so Wieditz über sein eigenes Spiel.

Und was ist in dieser Saison noch für den TSV Netra drin? „Da geht noch einiges. Allerdings kommen noch starke Gegner auf uns zu, aber wenn wir weiter so als Mannschaft agieren, dann können wir vielleicht den Spitzenplatz bis zum Ende der Hinrunde halten – und hoffentlich auch über die ganze Saison“, sagt der 28-Jährige. (Maurice Morth)

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