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Fußball-Kreispokal: Noch ein Sieg bis zum Finale

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Entschlossen: Johann Eirich (links) vom Fußball-Kreisoberligisten FSV Hohe Luft beim 1:1 im Testspiel gegen Aulatals Simon Michel Müller. Die Hersfelder rechnen sich auch gegen Gruppenligist Hönebach etwas aus.
Entschlossen: Johann Eirich (links) vom Fußball-Kreisoberligisten FSV Hohe Luft beim 1:1 im Testspiel gegen Aulatals Simon Michel Müller. Die Hersfelder rechnen sich auch gegen Gruppenligist Hönebach etwas aus. © Friedhelm Eyert

Wer schafft den Sprung in das Bitburger-Pokalfinale der Fußballer? Die Entscheidung darüber fällt am Samstag ab 14.30 Uhr in den beiden Halbfinalpartien zwischen der SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz und dem ESV Weiterode sowie dem FSV Hohe Luft und dem ESV Hönebach.

Weißenhasel/Bad Hersfeld - In Weißenhasel freut man sich auf das Gastspiel des Kreisoberligisten Weiterode. „Die Partie kann in beide Richtungen gehen, eine Verlängerung ist durchaus möglich“, spekuliert SG-Trainer Matthias Sippel auf einen ähnlichen Coup wie im November, als man den Pokalverteidiger SG Niederaula/Hattenbach mit 1:0 aus dem Rennen warf. Es müsse aber vieles zusammenpassen, legt er nach.

Mit dem 7:1 in Heenes untermauerte seine Elf noch einmal den guten Lauf, den sie aktuell hat. Trotz kleinerer Blessuren bei Elias Nölke, Patrick Müller und Marcel Mangold hofft Sippel auf deren Einsatz – „die Jungs sind heiß und haben Bock.“ Mit Milosz Wojnar und Till Heinzerling ist zudem der Kader breiter geworden und bietet dem Coach nun mehr Alternativen.

Wie Sippel ist auch ESV-Trainer Andy Rygula gespannt, wie seine Elf mit dem eher kleinen Platz in Weißenhasel zurechtkommt: „Die SG ist eine nicht zu unterschätzende Mannschaft, die mit Mangold, Thiel und Bachmann über eine starke Offensive verfügt.“ Wobei auch denen von der Spielanlage her ein größerer Platz mehr liege. Die Vorbereitung ist beim ESV bisher zufriedenstellend verlaufen, allerdings hat man mit Florian Rabe und Tizian Fernandes schon wieder zwei Langzeitverletzte zu beklagen. Die letzte Finalteilnahme liegt schon lange zurück. Am 22. September 2010 unterlag der ESV in Hattenbach der SG Niederaula/Hattenbach mit 0:3.

Ein Jahr später ereilte den FSV Hohe Luft im Halbfinale gegen den SVA Bad Hersfeld (2:4) das Aus. Es war die bis dato beste Platzierung im Pokal. Es besteht also für die Hersfelder durchaus Nachholbedarf. Auch wenn in diesem Jahr mit dem ESV Hönebach wieder ein höherklassiger Verein zu Gast ist, will man den Sprung ins Finale schaffen.

„Wenn man so weit gekommen ist, will man auch bis zum Ende dabei sein“, sagt FSV-Trainer Waldemar Hafner, der auf eine ähnlich starke Leistung seines Teams wie gegen den Gruppenligisten SG Aulatal hofft, wo man in der Vorbereitung beim 1:1 ordentlich dagegengehalten hatte und durchaus mehr drin gewesen wäre. Im Viertelfinale gegen die SG Niederjossa/Breitenbach sei es seinem Team auf dem schwer bespielbaren Platz schwerer gefallen als gedacht. Man hätte in der ersten Hälfte die Vorentscheidung herbeiführen müssen, trauerte Hafner den vergebenen Chancen noch unter der Woche nach.

Auch Hönebachs Coach Tino Jäger freut sich auf den guten Test vor dem Saisonstart am 19. März zu Hause gegen Großenlüder. Man sei auf einem guten Weg, auch wenn man spielerisch noch nicht da sei, wo man hinwolle. Im letzten Test gegen Herleshausen hatte dem Coach die erste Hälfte nicht gefallen, erst im zweiten Abschnitt kam man nach zwei Auftritten auf Kunstrasen auf dem B-Platz erst richtig auf Touren. „Ich erwarte ein schweres Spiel, aber wir wollen die Ambitionen, die wir nach zwei Jahren Gruppenliga haben, auch unter Beweis stellen“, lässt Jäger keinen Zweifel dran, dass er ins Endspiel will. Das findet, so Spielleiter Thomas Becker (Bosserode), am Osterwochenende statt, wobei die Finalisten zwischen dem 14. und 16. April wählen können. bt

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