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Sandra Debus verstärkt Hersfelds Handballerinnen

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Von: Kristina Marth

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Mannschaftsfoto von den Landesliga-Handballerinnen des TV Hersfeld
Teamgeist wird bei den Hersfelder Handballerinnen großgeschrieben. Deshalb ist direkt ein neues Mannschaftsfoto inklusive Neuzugang Sandra Debus (zwischen den beiden Torfrauen) entstanden. © privat

In der Handball-Landesliga der Frauen hat der TV Hersfeld heute Nachmittag (15 Uhr) die TG Rotenburg zu Gast. Mit dabei: Sandra Debus, neue Rückraumspielerin im Hersfelder Team.

Bad Hersfeld – Eine Überraschung hatte Sabine Teichmann, Trainerin der Handballerinnen des TV Hersfeld, im Dezember angekündigt – und die Überraschung hat inzwischen einen Namen: Sandra Debus, erfahrene Rückraumspielerin. Vor wenigen Wochen hat sich die 29-Jährige der Landesliga-Mannschaft angeschlossen. Zuvor war sie viele Jahre für die SG Kirchhof II aktiv.

Handball spiele sie eigentlich schon immer, sagt die 1,72 Meter große Handballerin. „Meine Eltern haben mich seit ich klein bin mit in die Halle genommen. Ich weiß gar nicht genau, mit wie viel Jahren ich angefangen habe“, berichtet sie. Von den Anfängen im Kindergartenalter im Turn- und Spielkreis der SG Kirchhof entwickelte sie sich über die Jugend zu einer festen Größe im Landes- und später Oberliga-Team. Aufgrund ihrer guten Leistungen war sie sogar auf dem Sprung in die erste Mannschaft und trainierte zwei Jahre lang regelmäßig in der zweiten Bundesliga mit.

Nach ihrer Babypause kehrte sie im vergangenen Jahr zunächst wieder zurück in ihr altes Team, entschloss sich dann aber bald dazu, neue Wege einzuschlagen. War sie erst noch zögerlich, ob es mit dem aktiven Handball überhaupt weitergeht, entschied sie sich schließlich für den TVH. „Mir ist einfach nach einiger Zeit klar geworden, dass ich gern noch weiterspielen würde“, erklärt sie. Genau wie einige andere Vereine trat zu diesem Zeitpunkt auch TVH-Co-Trainer Frank Berg mit ihr in Kontakt. So kam sie probeweise nach Bad Hersfeld – und fand Gefallen an Training und Team.

Seit einigen Wochen ist sie hier nun fester Bestandteil, die Spielberechtigung erhielt sie im Dezember. Beim Unentschieden gegen Wollrode im letzten Spiel vor der Winterpause trug sie erstmalig das Hersfelder Trikot – und feierte, nicht nur aufgrund ihrer zwei Treffer, trotz des ärgerlichen Spielausgangs ein gelungenes Debüt. Eine kleine Umstellung bringt der Wechsel nach Hersfeld für die Melsungerin nun in puncto Fahrzeit mit. „Ich komme ursprünglich aus Kirchhof und die Halle war immer ganz in der Nähe. Deshalb war das schon ein Punkt, an dem ich überlegt habe“, gibt sie zu. Letztlich habe sie sich aber dafür entschieden, sagt sie und meint: „Das ist alles eine Frage der Organisation.“

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