Hallenkreismeisterschaften: Auch Kreisligisten ermitteln Meister - 67 Teams am Start

Ohne Bande, alles neu

Spektakulär: Gensungen/Felsbergs Orhan Cil beim erfolgreichen Fallrückzieher. Foto: Hahn

Schwalm-Eder. Neues Jahr, neue Runde, neuer Modus - völlig verändert werden die Fußball-Hallenkreismeisterschaften der Männer und Frauen über die Bühne gehen. Los geht’s am kommenden Freitag in der Treysaer Ostergrundhalle. Die nun drei Endrunden stehen vom 28. bis 30. Januar in Homberg auf dem Programm.

Neu ist vor allem, dass die Vorrundenturniere nicht beliebig gelost wurden, sondern nach Klassen unterteilt sind. „Für diese Lösung haben wir eine positive Resonanz bekommen. Die Vereine wollten eine Änderung und wir haben in ihrem Interesse gehandelt“, sagt Kreisfußballwart Herbert Hassenpflug. 17 B- und C-Ligisten stehen sich an den kommenden drei Wochenenden in drei Gruppen gegenüber. Die jeweiligen Sieger ermitteln am 28. Januar ihren eigenen Meister. Das gleiche Prozedere haben 26 A-Ligisten vor sich, jedoch in fünf Gruppen. Die beiden Sieger auf Kreisebene dürfen sich zwei Tage später bei der Gesamt-Endrunde beweisen.

In vier Gruppen treten 14 Kreisoberligisten an, vier davon ziehen in die Endrunde ein. Zehn Mannschaften aus der Gruppenliga ergänzt durch Verbandsligist Melsunger FV und Hessenligist 1. FC Schwalmstadt messen sich in den hochklassigsten beiden Gruppen, von denen jeweils die ersten zwei den Finaltag in Homberg mit zehn Teams komplettieren. Titelverteidiger FCS bekommt es am 7. Januar in der Treysaer Ostergrundhalle mit dem TSV Mengsberg, SG Gilsa/Jesberg/Waltersbrück, SC Neukirchen und VfB Schrecksbach zu tun. Am 14. Januar trifft Melsungen in der Großsporthalle Guxhagen auf den FC Körle, FSC Gensungen/Felsberg, SG Lohre/Niedervorschütz und SG Beiseförth/Malsfeld. „Nun hat man den einen oder anderen Brocken schon in der Vorrunde. Aber wenn man den Pokal holen will, muss man da bestehen“, nimmt Schwalmstadts Trainer Marco März die Änderung sportlich.

67 von 68 möglichen Vereinen haben gemeldet. Allein der TSV Wabern verzichtete, um sich für den Abstiegskampf in der Verbandsliga zu schonen. Auch wenn die Veranstaltung an sich vom Kreisfußballausschuss als Pflicht angesehen wird, sind es keine Pflichtspiele. So können in der Serie gesperrte Akteure eingesetzt werden, aber keine Sperren abgebaut durch Einsatz in der Halle.

Eine weitere Änderung im Vergleich zum Vorjahr ist, dass komplett ohne Bande gespielt wird. Ein Spiel geht weiter über 14 Minuten und wird auf Großfeldtore ausgetragen. Bei den Frauen sind erneut zehn Teams dabei, die am 29. Januar direkt ihre Endrunde austragen. Hier dauert eine Partie zwölf Minuten. Reservemannschaften gibt es bei den Turnieren nicht.

Von Sebastian Schmidt

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