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Ohne Rodgers, mit Brady und zwei Deutschen: Auffälligkeiten der NFL-Hauptrunde

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Von: Maximilian Bülau

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Aaron Rodgers.
Nicht in den Playoffs dabei: Aaron Rodgers und seine Green Bay Packers. © Patrick McDermott/afp

14 sind noch dabei, 18 sind raus: Nach 18 Hauptrunden-Spieltagen in der nordamerikanischen American-Football-Profiliga NFL beginnen am kommenden Wochenende die Playoffs.

Einige Stars werden dann nicht mehr dabei sein, zwei Deutsche schon. Die Auffälligkeiten der regulären Saison.

Sie werden fehlen

Nicht nur den amtierenden Super-Bowl-Champion Los Angeles Rams hat es erwischt. Das Team, das Anfang des vergangenen Jahres im Endspiel die Cincinnati Bengals 23:20 bezwang, beendete die aktuelle Hauptrunde mit nur fünf Siegen und zwölf Niederlagen. Noch schlechter waren die hochgehandelten Arizona Cardinals um Quarterback Kyler Murray mit nur vier Siegen und 13 Pleiten. Die Mannschaft aus Glendale verlor zum Abschluss 13:38 gegen die San Francisco 49ers, für den Star-Verteidiger J.J. Watt war es das letzte Spiel seiner Karriere. Nicht dabei sind zudem die Las Vegas Raiders um Devante Adams, einen der besten Wide Receiver, also Passempfänger, der Liga.

Die aber wohl größten Namen, die in der Postseason nicht mehr eingreifen können, sind diese: Aaron Rodgers und Russel Wilson. Rodgers verlor mit seinen Green Bay Packers in der Nacht zu Montag 16:20 gegen die Detroit Lions und schied so aus. Mit einem Sieg wäre das Team aus Wisconsin weiterhin dabei gewesen. Ebenso raus – allerdings weniger knapp – sind die Denver Broncos. Mit Wilson, der vor der Saison von den Seattle Seahawks kam, gelangen nur fünf Siege.

Sie sind dabei

Das beste Team der regulären Saison kommt aus Philadelphia. Nach zwei Niederlagen ohne den verletzten Quarterback Jalen Hurts gelang bei dessen Rückkehr zum Abschluss der Hauptrunde gegen die New York Giants ein 22:16-Erfolg. Der Champion von 2018 steht so bei 14 Siegen und drei Niederlagen. Ebenso viele Siege und Niederlagen haben die Kansas City Chiefs. Kurios: Bis auf ein Team haben alle Mannschaften, die die Playoffs erreicht haben, eine positive Bilanz – also mehr gewonnen als verloren. Ausnahme: die Tampa Bay Buccaneers um Superstar Tom Brady. Der Champion von 2021 verlor zum Abschluss 17:30 gegen die Atlanta Falcons, steht bei acht Siegen und neun Niederlagen, ist als Sieger der NFC-South-Division aber dennoch in den Playoffs dabei. Die beginnen am kommenden Samstag mit der Wild-Card-Round. Einzig die Eagles und Chiefs haben als beste Teams eine Woche Zeit zum Durchschnaufen.

Die Deutschen

Auch zwei Deutsche stehen in den Playoffs. Der Göttinger Aaron Donkor kam bei den Seattle Seahawks bislang aber nicht zum Einsatz. Der in Stuttgart geborene Defensivspieler Devery Hamilton lief dagegen neunmal für die New York Giants auf und ist mit dem Team von der Ostküste in der Postseason dabei.

Ausgeschieden mit seinen Detroit Lions ist dagegen Amon-Ra St. Brown. Der deutsche Wide Receiver fing in der gesamten Hauptrunde 106 Pässe für 1161 Yards und sechs Touchdowns – eine Bilanz, mit der auch die ganz Großen auf seiner Position nicht unzufrieden wären. Nur neun Wide Receiver in der Liga haben Pässe für mehr Yards gefangen. (Maximilian Bülau)

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