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Oldenburg kommt als Favorit

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Von: Wolfgang Bauscher

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Lassen nicht locker: Tischtennis-Drittligist SVH Kassel, hier das Doppel Noah Weber (vorn) und Niklas Hilgenberg, will auch gegen Oldenburg sein Bestes geben.
Lassen nicht locker: Tischtennis-Drittligist SVH Kassel, hier das Doppel Noah Weber (vorn) und Niklas Hilgenberg, will auch gegen Oldenburg sein Bestes geben. © Schachtschneider, Dieter

Harleshäuser Quartett vor hoher Hürde .

Kassel – Sie warten in der 3. Bundesliga Nord noch immer auf den ersten Punktgewinn. Nachdem die Tischtennisspieler der SVH Kassel am vorigen Wochenende beim TTC Lampertheim 2:6 unterlagen, nehmen sie am Sonntag (14.45 Uhr) in eigener Halle den nächsten Anlauf. Allerdings stellt sich mit dem Oldenburger TB einer der schwersten Gegner in der Sporthalle Harleshausen vor.

Die Niedersachsen traten bisher viermal an und gingen jeweils als Gewinner von den Tischen. Sie trafen bislang allerdings weder auf Union Velbert I noch auf den SC Buschhausen, mit denen sie womöglich um die Meisterschaft konkurrieren. Bevor der Oldenburger Turnerbund in Harleshausen aufkreuzt, tritt das Team am Samstag beim TTS Borsum an.

„Für mich ist Oldenburg das Nonplusultra. Vor allem in Philipp Floritz an Position eins haben sie den vermutlich besten Spieler der Liga, der lange in der ersten Bundesliga aktiv war“, sagt Noah Weber aus dem Harleshäuser Team. Entsprechend wenig Hoffnung hat er, zumindest mit einem Teilerfolg aus der Partie zu gehen. „Aber wir freuen uns, endlich wieder zuhause anzutreten. Die guten letzten Leistungen wollen wir vor eigenem Publikum bestätigen“, sagt Weber. Fehlen wird auch dabei Raj Mondal, für ihn geht Niklas Hilgenberg an die Tische.

In Lampertheim punkteten nur Albert Vilardell und Noah Weber für die SVH. Zudem gaben sich Tom Schmidt im Einzel und das Doppel Schmidt/Weber jeweils erst im fünften Satz geschlagen. „Jeder Einzelne von uns hatte zudem seine Gelegenheiten. Manchmal fehlen nur Nuancen. Wenn mal alles gut läuft, reicht es für ein Unentschieden“, betont Weber. Auch wenn die Zahl der Mannschaften, die in Reichweite der Kasseler liegen und gegen die sie sich etwas ausrechnen, zuletzt abnahm, ist die Stimmung gut. „Die Leistung stimmt, der Teamspirit ist da.  Das merkt man auch an Randaspekten wie der guten Atmosphäre auf der Rückfahrt von Lampertheim“, sagt Weber.

Aufgeben komme für die Harleshäuser dennoch nicht in Frage. „Aber es muss schon eine Menge passieren, damit wir die Abstiegsplätze noch verlassen. Wir müssen anerkennen, dass die mit vielen Vollprofis gespickte Liga in dieser Saison extrem stark ist“, erklärt Weber. (Wolfgang Bauscher)

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