Sie sind in Rio de Janeiro gelandet

Gewichtheber Prochorow und Siebenkämpferin Schäfer: Erste Grüße vom Zuckerhut

Carolin Schäfer

Kassel. Die Olympischen Spiele haben zwar ohne sie begonnen. Doch mittlerweile sind mit Siebenkämpferin Carolin Schäfer und Gewichtheber Alexej Prochorow zwei der vier Athleten aus der Region in Rio de Janeiro eingetroffen und haben Quartier im Olympischen Dorf bezogen.

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... die Anreise: 

Schäfer: „Ich bin am Montagmorgen gesund und munter in Rio angekommen. Mit dem Flugzeug ging es von Frankfurt direkt nach Rio. Da ich Business-Klasse geflogen bin, konnte ich auch auf dem Hinflug gut schlafen.“

Prochorow: „Da bin ich nach Teneriffa schon schlechter geflogen. Ein paar andere Sportler saßen mit in der Maschine. Wir sind über Nacht geflogen, da konnten wir gut schlafen.“

... die Ankunft: 

Schäfer: „Das Einchecken ins Olympische Dorf war sehr simpel und wie bei anderen Meisterschaften zuvor auch. Wir wurden mit dem Bus zum Olympischen Dorf gefahren. Dort wurden wie am Flughafen alle unsere Sachen durchleuchtet. Am Check-in haben wir unsere offizielle Akkreditierung erhalten, von unserem Teamleiter dann vor unserem Gebäude die Schlüssel fürs Apartment.“

Prochorow: „Das ging reibungslos. Wir waren eine Stunde nach der Landung schon im Olympischen Dorf. Das lag sicherlich daran, dass es erst fünf Uhr war. Aber wir hatten auch das Glück in unserem Bus auf der abgetrennten Olympia-Spur ungehindert vom übrigen Verkehr fahren zu können.“

... die Unterkunft und das Olympische Dorf: 

Alexej Prochorow

Schäfer: Ich haben ein Appartement mit fünf anderen deutschen Leichtathletinnen bezogen und dort ein Einzelzimmer, damit ich in den Siebenkampf-Pausen auch meine Schlafruhe bekomme. Ich teile meine Wohnung mit Dreispringerin Kristin Gierisch, Hochspringerin Marie Laurence Jungfleisch, Weitspringerin Sosthene Moguenara und Stabhochspringerin Annika Rohloff. Das olympische Dorf ist beeindruckend. Hier zu sein, ist ein einzigartiges Gefühl.“

Prochorow: „Wir fünf deutschen Gewichtheber teilen uns eine Wohnung. Wir leben im zweiten Stock, im Stockwerk unter uns sind Belgier untergebracht. Unsere Frau im Team, Sabine Kusterer, hat das Einzelzimmer. Je ein Doppelzimmer teilen sich Jürgen Spieß und Almir Velagic sowie Nico Müller und ich. Unser Raum ist allerdings nicht der allergrößte. Wir haben außerdem zwei Badezimmer, eine kleine Küche und einen Wohnbereich. Ansonsten muss ich mir erst einmal einen Überblick verschaffen. Es ist schon so riesig, wie ich es erwartet habe. Mit dem Bus-Shuttle kommen wir überall hin. Es sind auf jeden Fall viele Jogger unterwegs.“

... die Mensa im Olympischen Dorf: 

Prochorow: „Die ist riesig, ebenso wie das Angebot. Es gibt ziemlich viele Essensstationen. Die Wartezeit ist kurz. Mit dem Bus brauchen wir nur zwei, drei Minuten von unserem Apartment dorthin. Zum ersten Frühstück gab es übrigens Eier und Rindersteak.“

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