Startschuss für Marathon 2021 ist gefallen

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Zuversichtlich: EAM-Geschäftsführer Georg von Meibom (von links), sowie die Organisatoren Michael Aufenanger, Michael Küppers und Winfried Aufenanger. 

Virtueller Lauf am 20. September dieses Jahres bleibt im Programm

Seit Freitag um Mitternacht ist es soweit: Die Anmeldemöglichkeit für den EAM Kassel Marathon 2021 (17. bis 19. September) ist freigeschaltet.

Nach der offiziellen Absage der größten nordhessischen Laufveranstaltung am Anfang dieser Woche haben die Organisatoren um Veranstaltungschef Winfried Aufenanger reagiert und den Blick nach vorn gerichtet: „Fast alle großen Läufe sind inzwischen abgesagt, und auch Frankfurt wird sicherlich noch folgen. Wir sind jetzt gefordert, denn die Athleten sollen nicht leiden.“

Aufenanger appelliert daher an alle Läufer, am diesjährigen Veranstaltungswochenende an einem virtuellen Lauf teilzunehmen. Dieser sei kostenlos. Die rund 2000 bis zur Absage gemeldeten Teilnehmer, würden darüber hinaus ihre Anmeldegebühr entweder zurückbekommen oder könnten den Betrag ganz oder in Teilen spenden, stellte Pressechef Michael Küppers noch einmal klar.

Aktuelles regionales Spendenprojekt der Marathon-Macher ist derzeit der Verein „Herzstück Familie“, der Familien mit Krebserkrankung unterstützt. Die EAM wird für jeden virtuellen Läufer zwei Euro zur Spendenkasse beisteuern. Wer also rund um den 20. September trotzdem läuft, kann etwas bewirken, meint Aufenanger und wünscht sich daher eines ganz besonders von Nordhessens Läufern: „Trainiert weiter.“

Ebenfalls nach vorn gerichtet ist der Blick von EAM-Geschäftsführer Georg von Meibom, der sich jetzt als Repräsentant des Titelsponsors auf den Neustart im Jahr 2021 freut. „Allein für die 5000 Kinder im Auestadion wäre die Gefahr zu groß gewesen. Wir müssen die Absage jetzt aushalten.“

Gerade der Mini-Marathon bleibt jetzt auch im Blick der Organisatoren, die künftig weiter auf ihrer Internetseite informieren und auch ein Online-Magazin erstellen wollen: „Vielleicht finden wir einen Weg, einen Ersatz über die Schulen zu organisieren. Auch Prämien für die teilnehmerstärksten Schulen sind angedacht“, sagte Aufenanger, der sich dabei auch hoffnungsvoll an Marathon-Sponsoren wie Raiffeisen und Gascade wandte.

Mehr Infos unter

kassel-marathon.de

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