Gold, Silber und Bronze für Vellmarer Talent bei Hessischen

Oziegbe dominiert

Keine sprang weiter: Sharin Oziegbe (SSC).

FRANKFURT. Mit einem kompletten Medaillensatz war Sharin Oziegbe (SSC Vellmar) die erfolgreichste Nachwuchs-Athletin des Kreises Kassel bei der Hessischen Hallen-Meisterschaft der Leichtathletik-Jugend U 16 (früher Schüler A) im Leistungs-Zentrum Kalbach in Frankfurt am Main. Aus einer starken Serie heraus steigerte sich die schnellkräftige Goetheschülerin im Weitsprung der W 14 auf 5,50 m (wir berichteten im Regionalsport) und landete alle sechs Versuche deutlich jenseits der Fünf-Meter-Marke. „Jetzt gilt es, dieses Niveau zu stabilisieren, dann geht es im Sommer auch noch weiter“, freute sich Trainer Günter Zeiß.

Unmittelbar nach dem Weitsprung stand das Finale über 60 Meter Hürden an. In 9,27 Sekunden verlor Oziegbe als Zweite gegen Laura Sewing (TSV Kirchhain, 9,26 s) lediglich um eine Hundertstelsekunde. Das sind umgerechnet sechs Zentimeter. Bereits tags zuvor gab es mit 10,14 m Bronze im Kugelstoßen. Stabhochspringerin Juliane Schulze (LAV Kassel) ist die zweite Trumpfkarte im Bereich der Schülerinnen und zählt als Siegerin mit 3,30 m zu den besten Mädchen ihrer Altersklasse im DLV.

Mit Tane Viktoria Liese (4. mit 2,70 m) sowie mit Celina Hübenthal (5. mit 2,60 m) profitieren weitere LAV-Teenager von der Arbeit mit Nachwuchs-Bundestrainer Thomas Weise (Bad Sooden-Allendorf).

Als Vierte im Kugelstoßen der W 15 mit 10,76 m fehlten Clara Sophie Friedrich (SSC Vellmar) lediglich 23 Zentimeter am Edelmetall. Fünfte Plätze unter der jungen hessischen Elite der W 14 erreichten Anne Meister (LAV) mit 1,51 m im Hochsprung sowie Paula Rücker (LAV) mit 2,20 m im Stabhochsprung. 2:33,68 Minuten ergaben für Jennifer Brommer (LAV) über 800 Meter den sechsten Rang und verdeutlichen das Leistungs-Niveau der Mädchen im Jahrgang 1998.

Ohne Edelmetall blieben die Jungen. Als jeweilige Fünfte der M 15 erzielten Yannik Gerland (LAV) in 10:07,90 Minuten über 3000 Meter sowie Kevin Wolf (LG Baunatal/Fuldabrück) mit 2,60 m im Stabhochsprung die besten Platzierungen. Das 4 x 100-Meter-Quartett der LG mit Lukas Steins, Kevin Wolf, Dario Hochhuth und Eric Alsmann kam in 54,03 Sekunden ebenfalls über den fünften Rang nicht hinaus. (zct) Fotos: zct

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