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Pandemie und ein Profivertrag

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Sascha Herrmann, Ressortleiter Sport
Sascha Herrmann, Ressortleiter Sport © Ludger Konopka

Um Handball auf der großen und kleinen Bühne, Tischtennis sowie einen Profivertrag für einen Fußballer aus der Region, berichtet diesmal der Autor unserer Wochenend-Kolumne.

Bad Hersfeld - Die Handball-Europameisterschaft hat in diesen Tagen in Ungarn und der Slowakei begonnen. Die nächste Großveranstaltung in Zeiten der Pandemie. Noch dazu in Ungarn, das nicht erst seit der Fußball-EM 21 für seinen eher laxen Umgang mit Corona bekannt ist. Noch Fragen?

Die deutsche Nationalmannschaft läuft bei dieser EM mit einem bunt gemischten Team aus Jung und Alt auf. Ohne Medaillenhoffnungen. Das liegt auch daran, dass für einige etablierte Spieler das Nationalteam an Stellenwert verloren hat. Das ist zwar bedauerlich – aber absolut nachzuvollziehen: Gesundheit und Familie gehen für einige vor.

In den hessischen Amateurklassen wird trotz stetig steigender Inzidenzen nach wie vor Handball im Wettkampfmodus gespielt. Unter den Voraussetzungen von 2G+ werden die Herausforderungen für die gastgebenden Vereine allerdings immer größer. Doch lohnt sich der Aufwand überhaupt? Dass mancher Handballfan, der noch nicht geboostert ist, lieber zu Hause bleibt, als sich vor dem Hallenbesuch das (hundert-)x-te Test-Stäbchen versenken zu lassen, hat voraussichtlich keinen Seltenheitswert.

Die Winterpause verlängert haben indes die Funktionäre des Hessischen Tischtennis-Verbandes. Erst Mitte Februar soll es von der Hessenliga abwärts mit den Pflichtspielen weitergehen. Sollte die Saison erneut abgebrochen werden müssen, gelten die Vorrundentabellen als Wertungsgrundlage.

Eine Relegation wird es am Saisonende nicht geben. Das führt dazu, dass die Tabellenzweiten ebenso wie der Meister aufsteigen dürfen. Die Vorletzten halten die Klasse automatisch. Stand jetzt würde das beispielsweise dazu führen, dass der TTC Dreienberg aus der Bezirksklasse in die Bezirksliga aufsteigen könnte. Doch zunächst gilt es erst einmal abzuwarten, wann überhaupt die nächsten Bälle übers Netz fliegen.

Interessante Nachrichten gibt es aus Eiterfeld: Isaak Somow, hochtalentierter Offensivspieler des Fußball-Gruppenligisten, hat einen Vertrag bei Utica City FC (New York) für die Profi-Hallenrunde in den USA unterschrieben. Der 23-Jährige bestritt bislang sechs Spiele und erzielte dabei einen Treffer. Im April, nach Abschluss der US-Meisterschaft, soll Somow nach Eiterfeld zurückkehren. Ex-Bundesligaprofi Jochen Seitz (Trainer von Viktoria Aschaffenburg) hatte Eiterfelds Stadionsprecher August Klee, mit dem er befreundet ist, den gebürtigen Kenianer vor zwei Jahren empfohlen.

Bleiben Sie gesund!

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